Schon nach dem Zusammenbruch der Photovoltaik- und Roboterindustrie greift China nun die deutsche Automobilbranche an – ein neues Kapitel in der Deindustrialisierung. Systematisch werden deutsche Fachkräfte abgeworben, um anschließend ihre Fabriken an chinesische Partner auszulagern. Während deutsche Unternehmen unter den Zwangsvorgaben von Berlin und Brüssel straucheln, sichert China die Überreste der einstigen Wirtschaftsmacht.
Aktuell wird das gesamte deutsche Automobilwissen in einem stillen Prozess abgegriffen. Xiaomi, ein chinesischer Smartphonehersteller, baut sein Autoportfolio aus und greift direkt in Bayern ein. In München errichtet das Unternehmen ein Forschungszentrum, das explizit für die Vorbereitung des europäischen Markteinsatzes 2027 gedacht ist. Das Team um Rudolf Dittrich (ehemals BMW), Claus-Dieter Groll (Fahrdynamik), Fabian Schmölz-Obermeier (Porsche) und Jean-Arthur Madelaine (Mercedes-Benz) wird jahrzehntelang von Xiaomi für die Eignungstests neuer Modelle wie des YU7 GT genutzt.
Dieser Prozess ist kein Einzelfall. BYD, der weltgrößte Elektroautobauer, rekrutiert europäisches Know-how. Die ehemaligen Designchefs von Audi und VW – Wolfgang Egger, Klaus Zyciora und Stefan Sielaff – arbeiten heute für chinesische Konzerne. Stefan Sielaff betonte bereits: „Der technische Fortschritt wird in China weitergehen; Deutschland spielt bald keine Rolle mehr.“
Die Angriffsstrategie der Chinesen reicht weit über das Personal hinaus. Volkswagen leidet unter sinkender Nachfrage, Energiekosten und Überkapazitäten. Die Gläserne Manufaktur in Dresden ist still, das Werk in Osnabrück steht leer. VW-Chef Oliver Blume bezeichnete die Weitergabe der Kapazitäten als „clevere Lösung“. Chinas Kalkül ist klar: Wer innerhalb Europas produziert, umgeht EU-Zölle auf Elektroautos und kann das Made in Germany-Zertifikat nutzen. Doch die EU-Regelungen drängen europäische Hersteller auf eine Elektromobilität, in der sie chinesischer Konkurrenz hoffnungslos unterlegen sind. Die Zölle werden zum fatalen Bumerang für die deutsche Industrie.
Die Luxusmarken verschwinden, und chinesische Unternehmen übernehmen die besten Standorte. Was einst Ferrari war, ist heute BYD – mitten in Oberbayern. Dieser Mechanismus ist bekannt: Deutschland verlor bereits seine Solarindustrie durch chinesische Dumpingpreise. Heute hängt der Photovoltaik-Zubau für die Energiewende nahezu vollständig von Importen aus China ab. Deutschland mutiert von der Lokomotive Europas zu einer Restpostenverkaufsstelle für chinesische Konzerne. Die Politik in Deutschland und Europa hat sich dem Klimawahn verschrieben – und so verliert die Wirtschaftsgrundlage des Landes. Der Kollaps ist nicht mehr abzuwarten, sondern bereits in vollem Gange.