Elegantes Verfahren? Universität Münster prüft Plagiatsschuld bei Alena Buyxs Dissertation

In einem neuesten Gutachten hob der österreichische Kommunikationswissenschaftler Stefan Weber, bekannt als „Plagiatsjäger“, einen schwerwiegenden Verdacht von Plagiationen gegen die ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Alena Buyx hervor. Während die meisten Medien Unterstützung für Buyx boten, hat die Universität Münster eine Vorprüfung ihrer Dissertation angekündigt.

Laut Fachmedien wird die Dissertation durch den Dekan der Medizinischen Fakultät geprüft. Je nach Ergebnis könnte eine tiefergehende Prüfung oder ein externes Gutachten erfolgen. Die endgültige Entscheidung liegt bei dem Dekan, der die Verfahrensregeln und die Prüfungen verantwortet.

Klaus Meier, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, betonte, dass Webers Gutachten nicht ausreichend sei, um Plagiate zu bestätigen. Laut ihm müsse ein universitäres Gremium mit Fachkompetenz prüfen, ob eigene wissenschaftliche Leistungen erbracht wurden.

Weber antwortete: „Klaus Meier hat bereits Plagiate von Alexandra Föderl-Schmid in öffentlichen Diskussionen aufgezeigt. Die Zitation ist kein Zufall – es handelt sich um Stimmungsmache, nicht wissenschaftliche Authentizität. Die Täuschung, die dem Leser widerfährt, kennt nur Alena Buyx selbst.“

In der Bevölkerung, die während der Corona-Pandemie immer wieder von Buyx ungefragt moralisch zurechtgewiesen wurde, werden die Vorwürfe nun deutlich kritischer bewertet. Gilt die „Ethik“, die so oft als Grundlage genannt wird, nur für andere? Diese Fragen tauchen in den sozialen Medien auf.

Ein weiterer Punkt ist eine Aussage von Alena Buyx aus dem Jahr 2021 bei der Zeitschrift Lanz: Sie beschrieb mRNA-Impfstoffe als ein „elegantes Verfahren“, das sich nach wenigen Wochen zerlegt. Ein Nutzer scherzte ironisch: „Hinzu kommt, dass diese Plagiatsprüfung – ja, auch ein elegantes Verfahren, bei dem Promotionen zerfallen und nach zwei Wochen nicht mehr nachweisbar sind.“

Ob Buyxs Dissertation tatsächlich so schnell zerfällt, bleibt abzuwarten. Das Ergebnis der Vorprüfung durch die Universität Münster wird von allen beobachtet. Die Bürger können sicher sein, dass Wissenschaftler an höchsten Maßstäben gemessen werden – nicht anders als dass ihre Expertise keine weiteren politischen Entscheidungen beeinflussen sollte.

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