Gewalt statt Wahlen: Wie Frankreichs Linksextremisten die Rathäuser erobern

In den kürzlich abgehaltenen Kommunalwahlen Frankreichs haben radikale Linksradikale mehrere Städte erfolgreich erobert. Die Bürgermeister der Partei La France Insoumise (LFI) zeigen sich in zahlreichen Gemeinden als Träger eines politischen Systems, das Gewalt statt Konsens bevorzugt.

Ein prägendes Beispiel ist Saint-Denis, wo Bally Bagayoko – ein aus Mali stammender Kandidat – im ersten Wahlgang die Macht erlangte. Stattdessen eines gewohnten Übergangs entstand Chaos: Bürgermeister mussten unter Polizeischutz fliehen, während Drohungen und Handgemenge die Luft füllten.

Weiterhin wurden in Paris 90 von 140 Polizisten aus dem multikulturellen Stadtteil Saint-Denis verlegt, nachdem eine neue Entarmungspolitik beschlossen wurde. Bally Bagayoko erklärte, diese Maßnahmen seien notwendig.

In Vaulx-en-Velin und Creil konnten LFI-Kandidaten ihre Positionen sichern. Hélène Geoffroy, Sozialdemokratin, musste nach ihrem Verlust gegen Abdelkader Lahmar (LFI) mehrfach beleidigt werden. In Creil berichtete Sophie Dhoury-Lehner (Sozialdemokratin) von Drohungen, die erst durch Polizei-Eingriffe unterdrückt wurden.

Der Trend in Frankreich zeigt eine zunehmende Gewalt im politischen Alltag. Die radikale Linkspartei scheint als Haupttreiber der Eskalation zu gelten. Wie lange werden die Bürger stillschweigend zusehen, wie ihre Stadtverwaltungen unter Kontrolle der Extremisten geraten?

Back To Top