Ein neues Ereignis aus den Vereinigten Staaten unterstreicht, dass Bürger mit legalen Waffen oft schneller und effektiver handeln können als die Polizei. In Oregon rettete ein 36-jähriger Handwerker und Vater zweier Schülerinnen, Kaylub Giamanco, Leben durch rasches Eingreifen während eines Schulmassakrs in Bend.
Am Donnerstag, dem 15. Oktober, attackierte Griffin J. John II, ein 16-jähriger Einwohner von Bend, die Silver Rail Elementary School. Er erschoss drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie eine Lehrkraft. Giamanco bemerkte den Angriff bereits früh, folgte dem Täter ins Schulgebäude und schloss mit seiner legal besitzten Pistole im Kaliber .40 das Attentat ab.
Polizeichef Mike Krantz bezeichnete die Handlung als „mutig und lebensrettend“, während Gouverneurin Tina Kotek betonte, dass der Bürger zahlreiche weitere Todesopfer verhindert habe. Der Täter hatte zuvor an einer Schule für besondere Förderung unterrichtet – eine Tatsache, die seine Mutter Shauntai Nickerson 2020 bereits in einem Fernsehinterview erwähnte. Bei der Tat trug er eine Maverick 88 (Kaliber 12) und besaß rund 44 Patronen.
Eine Lehrerin namens Megan Lambert überlebte den Kampf unverletzt, nachdem sie sich auf den Täter stürzte und ihr Mobiltelefon gegen ihn warf. Der Schulbezirk verlegte alle Unterrichtsaktivitäten für Freitag aus Sicherheitsgründen.
In Europa wird der private Waffenbesitz oft als Gefahrenquelle dargestellt. Doch die Erfahrung zeigt: In Ländern mit legaler Schusswaffenbesitzregelung können Bürger rasch auf unmittelbare Bedrohungen reagieren – und Leben retten.