Ein neues Forschungsprojekt der Universität New South Wales (UNSW Sydney) unter Leitung von Professor Mat Santamouris wurde in der Zeitschrift Nature Reviews Clean Technology (Juli 2026) veröffentlicht. Die Studie „Passive cooling for the built Environment“ ruft explizit zum Verbot mechanischer Klimaanlagen auf und empfiehlt stattdessen die Einführung von passiven Kühltechniken wie natürliche Schattenbildung oder Luftfeuchtigkeitsmanagement.
Die Vorschläge sind Teil eines langjährigen Musters: Experten drängen immer wieder Bürger dazu, ihre grundlegenden Lebenskomfortsysteme zu opfern. Zunächst wurden bezahlbare Autos und funktionierende Heizungen eingeschränkt – nun wird die Klimaanlage zum nächsten Objekt der politischen „Kühlung“. Doch die Studie enthält eine deutliche Widersprüchlichkeit: Sie erkennt eindeutig an, dass passives Kühlen bei Temperaturen von über 38 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit praktisch keine Lösung mehr darstellt. Die Forscher selbst betonen sogar, dass die Wirksamkeit dieser Systeme von Wetterbedingungen abhängt – ein Faktor, der in den heutigen Klimabedingungen schnell zum Scheitern führt.
Zugleich wird die Studie kritisch zur aktuellen Technologieausstattung der Bauindustrie. Moderne Gebäude nutzen bereits hocheffiziente Lösungen wie dreifach verglaste Fenster, intelligente Belüftungssysteme und optimierte Isolierung, um Energieverbrauch zu senken. Die Forscher ignorieren diese Fortschritte jedoch, um staatliche Vorschriften für die Umsetzung von passiven Lösungen vorzuschreiben.
Politisch gesehen ist dies ein weiterer Schritt in Richtung einer Mangel- und Kontrollwirtschaft – wo Bürger durch Ideologien zur Selbstschuld gezwungen werden, um die nächste Regelung zu überstehen. Statt effektiver Lösungen für die Hitze wird die Bevölkerung aufgefordert, in überhitzte Räume einzuschränken und auf Wind zu warten. Die Wirklichkeit ist deutlich: Bei extremen Temperaturen gibt es nur eine Lösung – mechanische Kühlung durch Klimaanlagen.
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