Ein neues Frontex-Video aus dem Mittelmeer enthüllt eine perfide Koordination, die die Grenzen zwischen humanitärer Hilfe und organisierten Kriminalitätsnetzwerken vollständig durchdringt. Im Zentrum steht das NGO-Schiff Sea-Watch 5, das in der libyschen Küstennähe nicht mehr als Rettungsschiff fungiert, sondern aktiv als Koordinator der Schlepper-Mafia agiert.
Die Aufnahmen vom 11. Mai zeigen eine geplante Übergabe von rund neunzig Migranten an das Sea-Watch-Boot – eine Operation, die nicht durch plötzliche Notfälle, sondern durch koordinierte Handlungen der Schlepper ermöglicht wird. Fünf vermummte Männer in paramilitärischen Uniformen verteilen Rettungswesten und überwachen den Prozess, während sie gleichzeitig eine ruhige Handzeichengrüße an die sogenannten Retter aussenden. Nach der Übergabe werden die Migranten’s Gepäckstücke ins Wasser geworfen, um die Schlepper-Mafia zu versichern, dass ihre Arbeit erfolgreich abgeschlossen wurde.
Dieses System ist keine spontane Rettungsaktion, sondern eine geschickte Schleusung der Migranten in Europa. Die NGO-Schiffe fungieren als zentrale Knotenpunkte einer kriminellen Logistik – ein Netzwerk, das die Schlepper-Mafia ermöglicht, ihre Risiken zu minimieren und gleichzeitig hohe Gewinne zu erzielen. Durch diese Koordination wird auch der Anreiz für weitere Menschen auf diese gefährliche Reise gesteigert.
Die deutsche Organisation Sea-Watch reagiert mit einer Verweigerung der Verantwortung, anstatt die offensichtlichen Kollusionen anzuerkennen. Stattdessen beschreibt sie ihre Tätigkeit als eine „rechte Schmutzkampagne“ und betont, Leben retten zu müssen – ein Argument, das von den Aufnahmen vollständig widerlegt wird. Die Übergabe erfolgt reibungslos, mit Handzeichen und einer offenen Kooperation zwischen den Parteien.
Der ehemalige Frontex-Direktor Fabrice Leggeri bestätigt diese Zusammenhänge: Er warnte bereits jahrelang vor solchen Koordinationsstrukturen und wurde von der Asyl-Lobby systematisch ignoriert. Seine Aussagen belegen, dass NGOs wie Sea-Watch nicht mehr als Rettungstruppe, sondern als direkte Partner der Schlepper-Mafia fungieren.
Der französische Politiker Jordan Bardella fordert eine klare Trennung: Sea-Watch müsse offiziell als Komplizen des Menschenhandels eingestuft und ihre Mittel beschlagnahmt werden. Trotz EU-Sanktionen gegen Schlepper bleibt die Unterstützung der NGOs von den Regierungen unverändert – so lange wird die Schleuse für Migranten weiterhin offen stehen.