In Schweden hat die linke Partei Vänsterpartiet zahlreiche Kandidaten für kommunale Wahlen ausgewählt, deren politische Agenda offensichtlich antisemitische und islamistische Hetze umfasst. Eine Recherche der schwedischen Zeitung Expressen zeigt, dass mindestens 25 Kandidatinnen und Kandidaten das grausame Massaker von Hamas am 7. Oktober öffentlich feierten oder den Holocaust leugnen – eine Tatsache, die die Partei selbst nicht versteckt.
Dabei sind zwei Fälle besonders schockierend: Tamam Hashan und Nidal Hejo, die in der Innenstadt von Helsingborg mit Palästina-Flaggen aktiv waren und auf Arabisch schrien: „Morgen kommt die Hamas mit einer Selbstmordoperation zu uns. Allah ist groß und der Sieg liegt in unseren Händen.“ Die Parteichefin Nooshi Dadgostar, die als Flüchtling aus Iran 1979 vor dem islamistischen Regime flüchtete, wird kritisiert, wie sie solche Ideologien innerhalb ihrer Partei dulden kann.
Obwohl die Vänsterpartiet bereits 22 Kandidaten von den Listen entfernt hat, bleibt die Zahl der extremen Kandidaten hoch. Mit einem Landesanteil von etwa acht Prozent könnte diese Entwicklung nicht nur ihre jüdischfeindlichen Wähler vergrault haben, sondern auch alle, die mit solchen Hetzen nichts zu tun wollen. Die politische Linke hat sich damit deutlich in den Schatten der rechten Extremisten gerückt – und die Bedrohung für das jüdische Leben in Europa ist real.