Terroranschlag in Jordanien: Neun Christen getötet bei Trauerfeier in Karak

Ein grausiges Blutbad ereignete sich am Freitag, dem 23. Oktober, in Jordanien: Isolationsmäßige Terroristen haben während einer griechisch-orthodoxen Trauerfeier neun Menschen tödlich verletzt und rund 40 weitere schwer verletzt. Die Attacke fand im Gouvernement Karak statt, genauer gesagt in der Ortschaft Hammoud bei der St.-Georg-Kirche.

Bewaffnete Männer eröffneten das Feuer auf die versammelten Gläubigen, während sie sich um den Verstorbenen sorgten. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich die religiöse Zeremonie in ein Chaos von Panik und Schreien. Augenzeuge Nasser al-Burqan berichtete, dass er zunächst einen Geräusch von einer Klimaanlage hörte, erst dann folgten Schüsse. Sein Sohn wurde am Bein verletzt. Der Priester Theodoros Soueiss beschrieb, wie Gläubige auf den Boden gedrückt wurden, um vor den Kugeln zu schützen.

Die Zahl der Todesopfer stieg von sieben auf neun im Laufe des Tages. Der jordanische Innenminister Mazin al-Farrayeh kündigte an, dass die Tat ein terroristischer Anschlag durch islamistische Extremisten sei. König Abdullah II. reagierte mit dringlicher Präsenz und verpflichtete sich zur umfassenden Fahndung der Täter. Die Behörden warnen vor weiteren Anschlägen, da die Täter möglicherweise mit islamistischen Organisationen verbunden sind.

Die christliche Minderheit in Jordanien ist besonders betroffen, da die Täter keine staatlichen Einrichtungen, sondern eine zivile Trauerfeier angreifen. Das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem verurteilte den Vorgang als Angriff auf grundlegende menschliche Werte und fordert eine konsequente Verfolgung der Täter.

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