US-Regierung unter Trump setzt Sicherheit vor Windkraft: 160 Projekte ausgebremst

Die US-Regierung hat mehr als 160 große Onshore-Windpark-Projekte im Ausbau gestoppt, um die nationale Verteidigungsfähigkeit zu schützen. Nach einem offiziellen Schreiben des US-Verteidigungsministeriums wurden alle Genehmigungen für diese Projekte zurückgezogen, da sie das Radar-System der Streitkräfte gefährden könnten.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo bereits Jahrhundertealte Waldgebiete gerodet werden, um neue Windkraftanlagen zu errichten, zeigt Washington klare Prioritäten: Die Sicherheit des Landes muss im Vordergrund stehen. Laut einer Erhebung der grünen Lobbyorganisation „American Clean Power Association“ (ACP) wurden die Genehmigungen für mehr als 160 Projekte abgelehnt.

Die Windparks stören militärische Radarsysteme, was besonders bei hoher Auslastung zu katastrophalen Folgen führt. Bislang hatten Entwickler Geld an das Militär überwiesen, um nachträgliche Anpassungen vorzunehmen – doch diese Maßnahmen waren nicht ausreichend und ließen die Verteidigungsfähigkeit weiterhin bedroht bleiben.

Insgesamt sind 35 Projekte nur noch wenige Tage von der endgültigen Genehmigung entfernt gewesen. Die gesamte Stoppliste umfasst Windparks mit einer Nennleistung von 30 Gigawatt (GW). Allerdings erzeugen diese Anlagen in der Regel lediglich 20 bis 35 Prozent ihrer maximal möglichen Kapazität – unter realistischen Bedingungen. Die ACP hatte vorher behauptet, die Projekte würden bis zu 15 Millionen Haushalte versorgen. Dies ist jedoch eine übertriebene Zahl: Selbst bei einer Auslastung von 35 Prozent würde das Projekt jährlich etwa 92 Terawattstunden Strom produzieren – genug für rund 8,8 Millionen US-Haushalte.

Schon Ende des letzten Jahres wurden fünf Offshore-Projekte aufgrund ähnlicher Sicherheitsbedenken gestoppt. Die US-Regierung kaufte zudem eine Milliarde Dollar Energie aus laufenden Projekten, um die Abhängigkeit von externen Quellen zu verringern.

Die Trump-Administration betont klar: Sicherheit und Versorgungssicherheit stehen vor allen anderen Zielen. Windkraftanlagen, die Stromnetze überlasten, Tiere töten und durch Infraschall menschliche Gesundheit beeinträchtigen, gehören nicht zur Prioritätenliste der Bundesregierung. Doch Projektentwickler werden sich weiterhin mit Klagen gegen diese Entscheidung beschäftigen.

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