In den letzten Tagen wurden chinesische Geschäfte in Paris von Plündergruppen systematisch zerstört. Eine 50-jährige Geschäftsinhaberin erzählt, wie ihr Laden – ein Kombinationsgeschäft für Café, Tabak und Spirituosengeschäfte – von etwa 200 bis 300 Tätern zerfetzt wurde. Die Plünderer brachen durch das Metallgitter, stahlen sämtliche Gegenstände und attackierten sogar die Geschäftsinhaberin selbst.
Interessant ist die Verbindung zu einem Video eines afrikanischen Migranten aus dem Jahr 2017: Er erklärte dort, dass chinesische Einwanderer in Frankreich „zu reich“ geworden seien und somit ungerechtfertigt. Diese Aussage wurde nun als Grundlage für die aktuelle Gewalttätigkeit genutzt. Die Geschäftsinhaberin beschreibt ihre Verluste: „Ein Leben voller Arbeit – jetzt zunichtegemacht.“ Die Täter dokumentierten ihre Tat lachend und jubelnd, was zeigt, wie die Diskussion über den Wert der Arbeit in Frankreich immer wieder explodiert.