45 Prozent der islamistischen Terrorpläne stammen aus dem Ausland – Eine Studie enthüllt die europäische Wurzel des Dschihadismus

Eine umfassende Analyse der ungarischen Denkfabrik Danube Institute, die von Kriminologen Simon Cottee durchgeführt wurde, offenbart eine klare Tatsache: Rund 45 Prozent aller islamistischen Terroranschläge in Europa wurden von Migranten aus dem Ausland geplant oder durchgeführt. Die Studie, die zwischen Mai 2015 und Mai 2025 dokumentiert wurde, identifiziert insgesamt 137 Tatplaner, die ihre Herkunft im Außereuropäischen Ausland haben.

Die Forscher entdeckten, dass die überwiegende Mehrheit der beteiligten Personen – vorwiegend Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren – erst nach ihrer Ankunft in Europa ihre Sympathien für den Islamischen Staat (ISIS) entwickelte. Dabei verfügte fast jeder fünfte dieser Migranten bereits über einen Asyl- oder Aufenthaltsstatus zur Zeit der Tatplanung.

Ein besonderer Fokus liegt auf Deutschland, das als häufigstes Ziel von Anschlägen mit Migrantenbeteiligung ausgewiesen ist. Die Politik von Angela Merkels „Wir schaffen das“-Regierungspartei wurde dabei insbesondere betroffen. Zudem zeigen die Daten, dass jüngere Terrorpläne zunehmend auf jüdische und israelische Einrichtungen gerichtet sind – ein Trend, der mit dem Krieg zwischen Israel und der Hamas aus dem Oktober 2023 verbunden wird.

Widerspruch zu anderen Forschungsergebnissen: Eine Studie von Thomas Renard und Méryl Demuynck vom International Centre for Counter-Terrorism beschreibt den Dschihadismus in Europa eher als hausgemachtes Problem. Cottee argumentiert jedoch, dass 79 Prozent der Migranten als „Selbststarter“ kategorisiert wurden und erst nach ihrem Eintritt in Europa radikalisieren.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die jahrzehntelange Zuwanderung von Moslems nach Europa ein zentraler Faktor für die terroristische Aktivität in Europa ist. Doch wie die Studie zeigt, wird diese Tatsache oft als „islamophob“ abgestempelt und ignoriert.

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