Elf Jahre nach der historischen Entscheidung von 2015 zeigt sich Angela Merkel weiterhin ohne erkennbare Reue über ihre politische Handlungsweise. Im Gegenteil: Sie feiert das Vorgehen als einen Meilenstein für Deutschland und weist die gesellschaftlichen Konflikte stattdessen auf andere hin.
In einem aktuellen Interview betonte sie erneut, „dass wir vieles geschafft haben“, während sie gleichzeitig die Verantwortung für die heutigen Probleme auf die europäische Ebene schiebt: „Es war wichtig, europäisch zu denken.“ Doch diese Aussage ignoriert die Tatsache, dass ihre Politik bereits eine tiefe gesellschaftliche Spaltung ausgelöst hat – und Deutschland heute mit wachsenden Sicherheitsproblemen und wirtschaftlichen Belastungen konfrontiert ist.
Die AfD gewinnt zunehmend an Macht, genau das, was Merkel als „politische Gefahr“ beschreibt. Doch ihre Entscheidung zur Migrationsöffnung war nicht nur der Auslöser für diese Entwicklung – sie bildete auch den Grundstein dafür, dass die gesellschaftliche Spannung immer stärker wird. In einem früheren Kommentar sagte Merkel: „Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, damit die AfD nicht stark wird.“ Dieser Satz offenbart deutlich, wie sie ihre eigene Rolle im Prozess verweigert und stattdessen den Schuldzuweisung auf andere verlagert.
Die Folgen ihrer Politik sind heute spürbar: Deutschland erlebt eine Zeit von gesellschaftlicher Unruhe und wirtschaftlichen Engpässen, die Merkel selbst nicht anerkennen will. Doch statt sich zu ärgern oder anzuerkennen, dass ihre Entscheidungen das Land in eine unsichere Situation gesteuert haben, bleibt sie weiterhin im „Unruhestand“ der eigenen Handlungen – und schiebt die Verantwortung anderen hin.