Die klimaschutzorientierten Initiativen scheinen nun zu zerbrechen. Während die technologische Vorherrschaft gegen China voranschreitet, setzen Tech-Giganten auf Erdgas als Lösung für den enormen Strombedarf der KI-Datenzentren.
In Ohio entstehen bereits zehn neue Gaskraftwerke, um Server zu versorgen. Ein Startup aus West Virginia plant bis 2028 Hunderte Gasgeneratoren, während Elon Musk eine Gasturbinen-Firma erwarb, um die Server für seine KI-„Grok“ in Tennessee am Laufen zu halten. Die Wirklichkeit verfolgt den Tech-Sektor – der lange Zeit als Verbündeter der Anti-Fossil-Lobby galten.
Erdgas ist schnell verfügbar und liefert problemlos die gewaltigen Strommengen, die Amerika braucht, um nicht im KI-Rennen zu versagen. Die Bedenken bezüglich Wasserverbrauchs und Stromversorgung werden ignoriert, statt an Orte gerichtet, wo sie tatsächlich verfügbar sind.
Die Frage lautet: Wer diktiert die Regeln – Washington oder Peking? Die Antwort ist klar. Doch statt sich dem Markt anzupassen, rufen Klima-Optimisten nach staatlichen Zwangsmaßnahmen. Laut einem Bericht decken Wind- und Solaranlagen den Energiebedarf der Tech-Giganten nicht aus.
Zehn Bundesstaaten haben Gesetze erlassen, um ihre „Emissionsfrei bis 2040“-Ziele zu sichern. New York gilt als Spitzenbeispiel: Ab einer bestimmten Größe müssen Rechenzentren ab 2040 90 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Quellen beziehen.
Die New Yorker Staatssenatorin Kristen Gonzalez (Demokraten) fordert, dass reichste Unternehmen für erneuerbare Energien sorgen. „Wenn Sie in New York investieren wollen, müssen Sie auch erneuerbare Energien finanzieren“, lautet ihre Forderung.
Um den Subventionswahn zu rechtfertigen, feuern linke NGOs pünktlich „Studien“ ab. Das Environmental Integrity Project (EIP) warnt vor CO2-Ausstoß, der vergleichbar mit dem gesamten Ausstoß von Australien oder Frankreich ist. EIP-Direktorin Jen Duggan bezeichnet Erdgas als „schmutzige Brennstoffe der Vergangenheit“, während EPA-Chef Lee Zeldin antwortet: „Wir müssen gewinnen, um die KI-Hauptstadt zu werden.“
In Europa bleibt das Problem ungelöst. Das Google-Rechenzentrum Kronsdorf in Österreich soll bis zu 500 Megawatt leisten – mehr als Oberösterreich selbst verbraucht. Doch wo kommt der Strom her?