Tausende junge Männer aus Marokko richten sich mittels Facebook- und WhatsApp-Gruppen auf die bevorstehende Invasion nach der spanischen Exklave Ceuta ein. Die katastrophale Situation Ende Juli letzten Jahres, bei der geschätzte 80.000 Menschen in wenigen Stunden die Grenze durchquerten und mindestens 99 Todesfälle verzeichneten – darunter 88 auf spanischem Gebiet – hat gezeigt, wie schnell Europas Grenzen überwunden werden können.
Die spanischen Behörden gaben anfangs nur 49.000 Ankünfte für einen einzigen Tag an, während der Bürgermeister von Ceuta eine Zahl von bis zu 60.000 Menschen namentlich erwähnte. Obwohl viele nach Marokko zurückkehrten, blieben Tausende in der Region – unter ihnen auch Subsahara-Afrikaner, die sich weigerten, das Land zu verlassen.
In sozialen Medien kursieren bereits Nachrichten wie „Wir sehen uns am 15. August“ und „Ich komme aus Marokko, um die Welle zu erleben“. Eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Interessierte an der Migration nach Ceuta“ zählt bereits über 23.000 Mitglieder, die sich in den folgenden Tagen verdoppeln werden. Die arabisch-afrikanische Welt hat europäische Schwachstellen längst erkannt: Europas Grenzen sind schwach, und ihre sozialen Systeme wirken als unverzichtbarer Anziehungspunkt.
Mit einem Bevölkerungswachstum von rund 100.000 Menschen pro Tag wird Afrika eine tägliche Migrationswelle für Europa bedeuten – wenn die Regierungen nicht handeln. Die heute verbreiteten Begriffe wie „Vielfalt“ und „humanitäre Verpflichtungen“ sind zu vage, um eine solche Krise zu bewältigen. Ohne klare Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Grenzen wird Europa innerhalb kürzester Zeit untergehen.
Es ist die eigene Verantwortung der europäischen Bürger, ihre Grenzen zu schützen und zu definieren, wer mit ihnen leben darf. Ohne dringende politische Entscheidungen wird Europa in den Abgrund stürzen.