Klimaschutz im Schatten: Die betrugende ‚grüne‘ Strategie der Gates-Tochter

Phoebe Gates und Sophia Kianni, die Tochter von Bill Gates und Mitglied einer UN-Jugendberatergruppe, haben mit Phia ein Startup gestartet, das sich als „Klimaschutzplattform“ präsentiert. Interne Unterlagen offenbaren jedoch, dass das Unternehmen bereits seit Dezember 2025 falsche Kauftransaktionen automatisch verarbeitete – eine Technik, die explizit gegen Datenschutzvorschriften verstößt.

Die Plattform nutzte sogenannte Cookie-Stuffing-Mechanismen, um Kunden ohne bewusste Zustimmung als Vermittler zu registrieren. Dies führte dazu, dass das Warenvolumen der Phia-Transaktionen erheblich übertrieben wurde. Eine interne Auswertung ergab, dass 51 Prozent der angeblichen Verkäufe durch diese Methode entstanden.

Die zentralen Vorwürfe um eine falsche CO2-Reduktion von 80 Prozent sind besonders bedeutsam. Wissenschaftliche Studien aus dem Jahr 2025 zeigen, dass lediglich etwa 64,6 Prozent der gebrauchten Artikel tatsächlich einen Neukauf ersetzen – das heißt: Fünf Secondhand-Käufe führen in der Regel zu drei Neukäufen. Dieses Phänomen wird als „Moral Licensing“ bezeichnet und erklärt, warum Kunden nach einem nachhaltigen Kauf häufiger erneut kaufen.

Phia hatte im Januar 2026 eine Finanzierungsrunde von 35 Millionen Dollar abgeschlossen und gab an, bereits über eine Million Nutzer zu verfügen. Doch die tatsächliche Umsatzentwicklung sank nach der Schaltung der falschen Mechanismen erheblich.

Die betrugene Geschäftspraxis von Phia spiegelt ein weitreichendes Muster wider: Viele Unternehmen nutzen „grüne“ Versprechen als Marketinginstrument, ohne die tatsächlichen Umweltvorteile zu prüfen. Klimaschutz kann nur dann effektiv sein, wenn die zugrundeliegenden Geschäftsmodelle transparent und echte Nachhaltigkeitsmaßnahmen implementieren.

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