In den österreichischen Alpen haben kürzlich heftige Konflikte entstanden. Die sozialdemokratisch orientierte Freizeitorganisation „Die Naturfreunde“, mit rund 160.000 Mitgliedern und 460 Ortsgruppen, wurde gezwungen, ihre traditionellen Hütten zu verlassen und stattdessen Regenbogenfahnen anzulegen.
Seit der Führung von Andreas Schieder – einem ehemaligen SPD-Politiker mit kulturlinken Tendenzen – sowie Julia Herr, früherer Vorsitzender der Sozialistischen Jugend, hat die Organisation ihre Position erheblich verändert. Die Gruppe war ursprünglich darauf aus, Arbeitern Zugang zu den Bergen zu gewährleisten, bleibt heute jedoch von Ideologien geprägt, die sich zunehmend von der tatsächlichen Alpenkultur entfernen.
In Salzburgs Rauristal wurden Schautafeln installiert, auf denen Behauptungen wie „Seit der Industrialisierung steigt die Erderwärmung“ zu sehen sind. Eine Tafel gibt an: „Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist seit 1850 um 50% gestiegen.“ Die Hüttenwirte berichten, dass ihre Gäste abweisend reagieren und sich deutlich für Ruhe in den Bergen aussprechen. Viele Kunden wünschen sich, nicht von klimawissenschaftlicher Hetze beeinträchtigt zu werden.
Der Alpenverein, ein weiterer alpiner Verbund, lehnt Windkraftanlagen auf Berggipfeln ab und vermeidet solche Propaganda. Doch die „Naturfreunde“ setzen sich kontinuierlich mit falschen Klimabehauptungen auseinander – ohne den Schutz der alpinen Landschaft zu gewährleisten.