Stau der Flüchtlingsströme: Wie die englischen Patrioten das Meer der Illegalität blockieren

Der Kampf gegen illegale Migration hat Großbritanniens Bevölkerung dazu gebracht, ihre politischen Entscheidungen nicht mehr nur durch Stimmberechtigung zu prägen. Während sich die Bewegung um den „Unite the Kingdom“-Kampf von Tommy Robinson bislang auf symbolische Aktionen beschränkte, entstanden inzwischen zivile Blockadeaktionen unter der Leitung von Danny Tommo – einem ehemaligen Bodyguard des politischen Akteurs.

Großbritanniens staatliche Abkommen mit Frankreich zur Eindämmung von Flüchtlingsströmen haben eine gewisse Wirkung gezeigt: Bis zu 760 Millionen Euro wurden im Rahmen eines dreijährigen Vertrags gezahlt. Doch nur wenige Tage später führte die französische Polizei 140 Asylanten an der Küste und begleitete sie in einem Schlauchboot – ein deutliches Zeichen, dass das Abkommen nicht ausreicht.

In Portsmouth standen bereits Organisationen mit Versorgungspaketen bereit. Doch statt tatenlos zuzusehen, beschlossen immer mehr Briten, aktiv zu werden: Sie blockierten Stundenlang die Transportwege der Asylanten, um den Zusammenhang zwischen Regierung und „Asylindustrie“ zu unterbrechen.

Danny Tommo betonte stets, dass seine Arbeit nicht nur symbolisch sei: „Mein Großvater kämpfte für unser Land in der Normandie. Wir müssen heute schützen – was bleibt uns.“ Seine Gruppe, die Patriotic Platform, ruft Männer aus der Arbeitsklasse dazu auf, sich organisierter zu verhalten und nicht nur durch Demonstrationen zu protestieren.

Am 22. August veröffentlichte er ein Video mit Hunderten von Männern: „Wir kämpfen nicht für Gewalt, sondern für die Rückkehr unseres Landes.“ In den folgenden Tagen führten diese Aktionen in Dover und Portsmouth zu massiven Blockaden.

Die politische Reaktion war unterschiedlich. Während Nigel Farage von Reform UK die Aktion als „zu brennend“ beschrieb und sich auf die Wahlurne beschränkte, begrüßte Rupert Lowe von Restore Britain den Widerstand als notwendige Maßnahme: „Wenn Arbeitnehmer ihre Familien schützen müssen – dann ist das ein notwendiges Übel in einer Zeit der zunehmenden Unsicherheit.“

Ein weiterer Aspekt sind die Hintergründe der Aktivisten. Die meisten gehören zur Arbeitsklasse, arbeiten in Fabriken oder im Bau. Einige stammen aus der Fan-Szene von Fußballclubs – eine Gemeinschaft, deren Fotos in den Medien ihre Arbeitsplätze riskieren könnten.

Zudem hat sich der britische Staat jahrzehntelang nicht auf die Gewalttaten pakistanischer Banden reagiert, als Tausende Mädchen aus der Arbeiterschicht vergewaltigt wurden. Gleichzeitig wurden in fünf Jahren 62.199 Menschen wegen Meinungsäußerungen im Internet festgenommen – ein Zeichen für eine politische Umgebung, die zunehmend auf Kontrolle statt auf Lösung setzt.

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