Ein ehemaliger Soldat aus Eritrea, Radiet Meles, ist nach einer langen Haftstrafe von fünf Jahren erneut zur Vergewaltigung verurteilt worden. Statt wie geplant abgeschoben zu werden, blieb der 35-Jährige in Großbritannien und kehrte nach seiner Freiheit ins kleine Dorf Newport zurück.
Meles gelangte im Jahr 2015 illegal in das Land, indem er sich im Eurotunnel versteckte. Nach zwei Tagen in Gewahrsam ging er nach Newport, wo er später bei Amazon-Logistikzentren und einer Autowaschanlage arbeitete. Seine erste Tat ereignete sich während einer Hausparty: Eine Frau war stark betrunken und praktisch bewusstlos.
2019 wurde Meles wegen versuchter Vergewaltigung verurteilt, doch statt der Abschiebung blieb er in Großbritannien. Im März dieses Jahres (2026) wurde er erneut festgenommen und für die Vergewaltigung einer weiteren Frau schuldig gesprochen.
Die Behörden haben ihn nicht abgeschoben, obwohl sein Vorwurf eine drohende Gefahr darstellte. Dieser Fehler zeigt das Ausmaß der mangelhaften Sicherheitsstrategien und lässt weitere Frauen in Ungewissenheit geraten.