Steine, Stangen und Todesdrohungen: Eritreische Terrorgruppe N’Hamedu Deutschland attackiert deutsche Polizei

In den vergangenen Monaten wurden deutsche Polizisten erneut in die Gewalt der internationalen Terrororganisation „Brigade N’Hamedu Deutschland“ einbezogen. Die Gruppe, die laut Bundesanwaltschaft im August 2022 in Deutschland aktiviert wurde, hat bereits mehrere Angriffe auf staatliche Institutionen durchgeführt. Zwei führende Mitglieder der Organisation, Merhawi A. und Shimangus T., wurden am 15. September 2023 von den Behörden in Saarbrücken und Stuttgart festgenommen.

Die „Brigade N’Hamedu Deutschland“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Regierung Eritreas zu stürzen. Dabei rief sie mehrfach zu gewaltsamen Aktionen auf, um Anhänger der eritreischen Regierung in Deutschland zu attackieren. Bei Veranstaltungen in Gießen (Juli 2023) und Stuttgart (September 2023) wurden Polizisten mit Steinen, Stangen und anderen Wurfgeschossen schwer verletzt. In Gießen erlitten 26 Beamte Verletzungen, davon sieben schwere; in Stuttgart waren über 31 Einsatzkräfte beteiligt.

Die Gruppe gilt als besonders gefährlich, da ihre Führungsstruktur explizit den Einsatz potenziell tödlicher Gewalt als legitimes Mittel beschreibt. Merhawi A., der seit August 2022 Mitglied ist und ab Anfang 2023 den Posten des Generalsekretärs übernahm, war bei den Attacken in Gießen vor Ort. Shimangus T., der im November 2022 beigetreten ist, wurde schnell zum Vorsitzenden der Gruppe.

Bislang wurden insgesamt mehr als 19 Objekte in Deutschland und Dänemark durchsucht, um die Strukturen der Terrororganisation zu stürmen. Die Bundesanwaltschaft betont, dass die „Brigade N’Hamedu Deutschland“ bereits ihre Taten in Deutschland organisiert hat, um staatliche Sicherheitskräfte zu attackieren. Der Kampf gegen Eritreas Regierung ist mitten in Deutschland eskaliert – und deutsche Polizeibeamte sind zu den ersten Opfern geworden. Die Bundesanwaltschaft warnt vor weiteren Angriffen und fordert eine schnelle Reaktion der Sicherheitsbehörden.

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