Windkraft versteckt Gift: Wie PFAS unsere Zukunft versauen wird

Die Windkraftindustrie verkauft sich als nachhaltige Lösung für die Energiewende – doch hinter diesem Image verbirgt sich eine gefährliche chemische Gefahr. Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), die in den Beschichtungen der Rotorblätter eingesetzt werden, sind unverrottbar und schädigen das Grundwasser, die Böden und unsere Gesundheit. Während Hersteller behaupten, diese Substanzen seien sicher, wenn bestimmungsgemäß verwendet, wird ihre Ausbreitung durch den Abrieb der Turbinen in ein riesiges Umweltproblem umgewandelt.

Ein Buch von Mariah Blake, Die Vergiftung der Welt, enthüllt, wie die Chemieindustrie seit Jahrzehnten versucht, die schädlichen Eigenschaften von PFAS zu verschleiern. In den 1980er-Jahren stellten bereits Hersteller Zusammenhänge mit Krebs und Geburtsfehlern fest – doch diese Daten wurden lange ignoriert. Heute belastet mehr als eine Milliarde Menschen weltweit mit PFAS im Trinkwasser, ohne dass dies offenzugeben ist.

Die EU plant ab 2026 umfangreiche Verbotssätze für PFAS, doch die Umsetzung bleibt unsicher. Wissenschaftler der ETH Zürich haben ermittelt, dass das Vorkommen von PFAS in der Umwelt bereits extrem hoch ist. Rotorblätter aus chinesischen Werken wie Goldwind, Envision und Mingyang, die heute mehr als die Hälfte der Weltproduktion bilden, nutzen Materialien wie Balsaholz aus Ecuador und Glasfasergewebe, die ebenfalls mit PFAS belastet sind.

Die Zerstörung der Umwelt durch diese chemischen Substanzen ist nicht mehr abzuwenden. Wenn die EU die Vorschriften nicht rasch umsetzt, wird das Problem erst noch größer – und wir alle werden von den Folgen tragen.

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