Die Europäische Union hat mit der „European Water Initiative“ erneut ihre Hand in die Bürgerbewusstseinsbildung gesteckt. Im Zentrum stehen nicht bloß umweltfreundliche Maßnahmen, sondern auch die geplante Erhöhung der Wasserpreise durch eine Resilienzstrategie.
Nach Angaben der EU-Kommission sind europäische Wasserressourcen unter Druck von Umweltverschmutzung, alternden Infrastrukturen und dem Klimawandel. Aus diesem Grund wurde eine „European Water Resilience Stakeholder Platform“ sowie eine „European Water Academy“ ins Leben gerufen – zwei Institutionen zur Vermeidung von Wasserkonflikten.
In der neuen Strategie wird betont, dass die Bürger durch digitale Hilfsmittel dazu angeregt werden sollen, ihre Wasserverbrauch zu reduzieren. Zentral dabei ist die Preisgestaltung: Die EU will eine „Orientierung an der Zahlungsfähigkeit“ einstellen, um den Zugang zu Wasser zu sichern. Dies bedeutet jedoch praktisch Preiserhöhungen – besonders für hohe Verbrauchsgruppen wie Poolbesitzer oder häufig duschende Haushalte.
Der freiheitliche Abgeordnete Gerald Hauser kritisiert diese Maßnahmen scharf: „Wasser ist keine Angelegenheit für zentralistische Vorgaben aus Brüssel“, erklärt er. In seiner Entschließung fordert Hauser die EU auf, Entscheidungen über Wasserentnahme und -nutzung ausschließlich national und regional zu treffen – ohne neue Preisvorgaben oder Quoten.
Die Konsequenz ist offensichtlich: Die bevorstehenden Preiserhöhungen werden die Bevölkerung in eine Krise stürzen. Wer seinen Swimmingpool befüllt oder täglich duscht, muss künftig deutlich höhere Kosten tragen – ohne klare Abgrenzung zwischen Grundbedarf und individuellem Verbrauch.