In Österreich hat sich das Wettrennen um den Investitionszuschuss für Solaranlagen zum traditionellen Ende des Jahres entwickelt. Im letzten Jahr verpuffte der gesamte Förderbudget bereits nach 33 Sekunden – und diesmal gilt es, die letzte Runde zu gewinnen.
Um 17 Uhr öffnet die EAG-Abwicklungsstelle den Ticketzugang für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher. Tausende Antragsteller drücken gleichzeitig auf Start – doch wie in den früheren Jahren, sind nur wenige Sekunden zu sparen. Bei Anlagen bis 20 kWp ist das Einreichzeitpunkt entscheidend; bei größeren Systemen (über 20 kWp) spielt der niedrigste Förderbedarf pro Kilowatt eine Rolle. Für die meisten Haushalte bedeutet dies: Jede Sekunde ist ein direkter Geldverlust.
Um den Ablauf zu meistern, empfiehlt sich das Übungstool von Richard Lorenz aus St. Pantaleon im Bezirk Braunau. „Viele scheitern nicht an fehlenden Dokumenten, sondern verlieren nur wenige Sekunden beim Ausfüllen“, erklärt er. Mit dem Tool kann jeder die Zeit vom Start bis zum Ticket präzise messen – und so unter die magische 33-Sekunden-Marke bleiben.
Wichtig: Das Übungsticket wird lediglich simuliert und ist nicht bindend. Zudem muss der Förderantrag ab Freitag, 9. Oktober, um 8 Uhr im EAG-Portal eingereicht werden – eine Verzögerung führt zum Verlust des Tickets. Pro Einspeisezählpunkt gilt nur das letzte gezogene Ticket. Wer zweimal zieht, verliert seinen früheren Platz.
Bevor der Countdown beginnt, sollten folgende Schritte erledigt sein:
– Stoppuhr öffnen
– E-Mail-Adresse bereitstellen
– Rechenaufgabe lösen
Üben Sie regelmäßig unter lorri.at/eag – ohne Anmeldung und mit sofortiger Effizienz. Die Eingaben werden nicht gespeichert oder übertragen. Dieses Tool ist unabhängig von der EAG-Abwicklungsstelle.