Jemens Geopolitische Katastrophe: Warum Saudi-Arabien alleine steht

Schon seit elf Jahren verläuft der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und den Huthis im Jemen als militärische Zerstörung ohne erkennbare Lösung. Die Miliz hat nicht nur die gesamte Rotmeerküste eingenommen, sondern auch saudische Territorien angegriffen – ein Schlag, der das Königshaus in eine akute Krise versetzt. Während internationale Verbündete wie Türkei und Pakistan lediglich symbolische Versprechen aussprechen, haben die Saudis sich plötzlich auf Israel verlassen, um ihre Position zu retten.

Die Huthis kontrollieren mittlerweile die strategisch entscheidende Meerenge Bab al-Mandab, die für die saudische Ölexportinfrastruktur unverzichtbar ist. Die 1200 Kilometer lange Pipeline von Yanbu verbindet das Land mit dem Roten Meer und transportiert täglich 7 Millionen Barrel Rohöl. Sollte Bab al-Mandab gesperrt werden, müssten die Saudis durch den Suezkanal exportieren – ein Schritt, der den asiatischen Markt komplett verlieren würde.

Die saudische Armee, mit einem Militärbudget von 80 Milliarden Dollar pro Jahr, ist technisch überlegen, aber praktisch ineffizient. Die Huthis nutzen hingegen Drohnen, Raketen und ballistische Waffen, um die Pipeline und militärische Stützpunkte zu attackieren. Mit wenigen tausend Kampfkräften im Vergleich zur saudischen Armee scheinen die Huthis die entscheidende Vorteile zu gewinnen.

Die USA haben lediglich Satellitendaten angeboten, während Türkei und Pakistan nur symbolische Unterstützung versprechen. Nur Israel ist bereit, militärische Daten zu teilen – eine Ressource, die Saudi-Arabien dringend benötigt, um ihre Ölexportinfrastruktur zu schützen. Doch mit dieser Hilfe bleibt die Frage offen: Wer wird die Welt noch retten?

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