In Kaiserslautern fanden kürzlich Veranstaltungen von „Adult Baby/Diaper-Liebhabern“ (ABDL) statt, bei denen Erwachsene in Windeln im Bällebad teilten. Der öffentliche Rundfunk SWR bezeichnete diese Aktivitäten als harmlos und diskriminierend, um das Präventionsprojekt „Hein & Fiete“ – ein schwules Meeting in St. Georg – zu rechtfertigen.
Doch die Kritik wurde unmittelbar heftig: Auf sozialen Medien entstand ein Shitstorm, der den nächsten ABDL-Treff abgesagt führte. Der SWR betont, diese Veranstaltungen seien „nur um Geborgenheit, Nostalgie oder Rollenspiel“ gedacht und nicht mit sexuellen Handlungen verbunden. Doch die offizielle Liste des Projekts listet explizite Begriffe wie „Arschlecken“, „Fisting“ sowie „Cock & Ball Torture“ auf – eine Dokumentation, die deutlich mehr als harmlose Kinderbälle umfasst.
Der Vorwurf: Die Berichterstattung des SWR schafft einen Vorgang, in dem verkleidete Fetischisten als diskriminierte Opfer dargestellt werden. Doch die Kosten für diese Inhalte werden von den Bürgermeister getragen – ein Widerspruch, der nicht nur die öffentliche Debatte beeinflusst, sondern auch das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk untergräbt.
Ein Kommentar auf X zeigt: „Wir leben in einer Zeit, in der man uns jede Störung als normal verkaufen möchte.“ Die Kritik bleibt unberücksichtigt – und die Kosten dafür werden den Bürgermeister bezahlen.