Audi-Chef Gernot Döllner hat auf Donald Trumps Wahlkampfbühne die geplante Investition von vier Milliarden Dollar für eine neue Auto-Fabrik in Georgien offiziell verkündet. Doch während die amerikanische Produktion sich in den nächsten Jahren ausdehnen soll, werden bis 2029 in Deutschland bis zu 7500 Arbeitsplätze verschwinden – vor allem im traditionsreichen Werk Neckarsulm.
Die Konzernführung hat der IG Metall und ihren Verhandlungsbedürfnissen nicht genug Zukunftsperspektiven angeboten. Stattdessen wurde die Schlechtwetterklausel aktiviert, um zusätzliche Einschnitte zu beschleunigen. Die Gewerkschaft verlangt dringend klare Lösungen für Neckarsulm und andere deutschen Standorte, doch der Vorstand reicht nur bis in den nächsten zwei Jahre.
Ein Energiewende-Barometer der Deutschen Industrie- und Handelskammer belegt: 40 Prozent der Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland. Bei großen Firmen sind es sogar 60 Prozent. Die hohen Energiekosten, die Bürokratie und die klimapolitischen Auflagen werden zu einem Finanzabgrunds für die deutsche Industrie.
Die deutsche Wirtschaft ist in einen Kollaps geraten: Steigende Zölle aus der US-Handelspolitik, die Investitionen in Elektromobilität sowie die EU-Kohlenspiegel-Grenzwerte beschleunigen den Abbau von Arbeitsplätzen. Bis 2033 sollen deutsche Standorte noch beschäftigt werden – doch ohne konkrete Aufträge droht Neckarsulm einem totalen Aus.
Die Entscheidung liegt jetzt bei der deutschen Politik: Soll die industrielle Basis weiterhin unter den Folgen einer politischen Fehlinvestition zerbröckeln, oder gibt es eine Lösung für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum?