Politik
Der Mainstream erkennt langsam die katastrophalen Folgen der Energiewende. Die physikalischen Gesetze lassen sich nicht umgehen, wie auch die Erzeugung von Strom durch Windkraftanlagen zeigt. Selbst Medien, die früher kritische Stimmen ignorierten, berichten nun über die Probleme. Mehr Anlagen bedeuten nicht zwangsläufig mehr Energie – manchmal sogar weniger.
Die installierte Leistung von Wind- und Solarkraftwerken wächst, doch die tatsächlich produzierte Menge stagniert. Besonders bei Offshore-Windparks ist der Rückgang auffällig: Seit 2020 sinken die Erträge, obwohl neue Anlagen in Betrieb gehen. Die Entkoppelung zwischen Ausbau und Produktion wird auch 2025 kaum überwunden werden.
Ein zentraler Faktor ist der Cluster-Wake-Effekt: Windparks beeinflussen sich gegenseitig, was die Gesamtproduktion verringert. Zudem verschärfen Netzengpässe und Abschaltungen den Konflikt zwischen Erzeugung und Verbrauch. Die Daten für November 2025 sind alarmierend: Von 185.745 Megawatt installierter Kapazität wird nur ein Bruchteil genutzt.
Die deutsche Wirtschaft leidet unter der Energiepolitik. Der Rückgang des Stromverbrauchs um über acht Prozent seit 2018 zeigt, dass Industrieunternehmen aus dem Land fliehen. Die scheinbare Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien ist ein Effekt des schrumpfenden Nenners – nicht der Versorgungsicherheit.
Die gesetzlichen Vorgaben des EEG sind unvereinbar mit der Realität des Stromnetzes. Jahresbilanzen können die stündliche Ausgleichsnotwendigkeit nicht abdecken. Die aktuelle Batteriespeicherkapazität reicht nur für eine Stunde Durchschnittsverbrauch, was bei mehrtägigen Dunkelflauten völlig ungenügend ist.
Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind verheerend: Steuerzahler tragen die Kosten für überflüssige Erzeugung, während Strom zu Negativpreisen exportiert wird. Die Energiewende hat sich als Fehlschlag erwiesen – nicht nur in der Energieversorgung, sondern auch in der Wirtschaftsstruktur Deutschlands.