Dr. Ryan Maues Warnung vor einem Wintereinschlag mit katastrophalen Folgen für die Energieversorgung Deutschlands

Der Meteorologe Dr. Ryan Maue warnt eindringlich vor den Risiken eines möglichen Rückkehrs des Jahrhundertwinters, der in den 1960er-Jahren eine tiefe Krise auslöste. Seine Prognose, dass das heutige Energiemanagement Deutschlands unter solchen Bedingungen zusammenbrechen könnte, wirft fragen über die langfristigen Folgen der umstrittenen Energiewende auf. Maue betont, dass die Abhängigkeit von Wind- und Solarenergien in kalten Phasen nicht ausreicht, um den Strombedarf zu decken – ein Punkt, der in Berlin oft ignoriert wird.

Die Studie „On the Link Between Weather Regimes and Energy Shortfall During Winter for 28 European Countries“ verdeutlicht, wie historische Wetterlagen das moderne Stromnetz überfordern könnten. Besonders kritisch sind die sogenannten Blockadelagen, bei denen kalte Hochdruckgebiete den Windstille und niedrige Temperaturen verursachen. Solche Szenarien würden nicht nur Deutschland, sondern auch Nachbarländer in eine tiefe Energiekrise stürzen – ein Problem, das durch mangelnde Exportkapazitäten verschärft wird.

Die Autoren der Forschung zeigen auf, dass die aktuelle Infrastruktur für solche Extremfälle nicht ausreichend gerüstet ist. Die Entsorgung konventioneller Kraftwerke und die Überforderung erneuerbarer Quellen im Winter führen zu einem „Stromloch“, das die politische Hybris der letzten Jahre widerspiegelt. Maue kritisiert, dass die aktuelle Energiepolitik auf einer unrealistischen Vorstellung von Nachhaltigkeit basiert, die in Krisen zunichte geht.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen solcher Szenarien sind schwer vorstellbar: Eine kontinentweite Stromkrise könnte zu massiven Produktionsausfällen und sozialer Not führen – eine Situation, die für die deutsche Wirtschaft unvorstellbare Herausforderungen darstellen würde.

Wirtschaft

Back To Top