Sabatina James: Die Stimme des Widerstands, die der Vatikan nicht hören will

Sabatina James flüchtete vor ihrer Familie, nachdem sie den christlichen Glauben annahm – doch ihr Schicksal ist eine Warnung an die Kirche. In einer Zeit, in der das westliche Establishment den Islam als Partner des Dialogs verehrt, erinnert sie daran: Ohne klare Haltung verliert die Kirche ihre Autorität und wird zur Zielscheibe.

Die 35-jährige James erlebte in Österreich eine liberale Erziehung, bis ihre Familie sie zwang, nach Pakistan zurückzukehren. Dort wurde ihr Leben geprägt von Zwangsverheiratungen, Unterdrückung und der Angst vor dem Tod, als sie sich aus dem islamischen Glauben löste. Die Todesdrohungen folgten – bis sie 2015 in Europa untertauchte. Doch während sie um ihr Leben kämpfte, predigte die Kirche von „Barmherzigkeit“ und „friedlicher Koexistenz“.

Die Ironie: Der Westen importiert Millionen Muslime, deren System Abtrünnigkeit mit Folter oder Tod bestraft – und die Kirche schweigt. Wo ist die Barmherzigkeit für jene, die in islamischen Staaten verfolgt werden? Für die Mädchen, die zur Zwangsheirat gezwungen werden? Für die Christen, deren Kirchen brennen? Sie wird nicht für die Opfer gesprochen, sondern für die Täter. Dieses moralische Versagen ist das gravierendste Problem der modernen Kirche.

Papst Leo XIV. bezeichnete Sorgen um islamische Dominanz als „Erfindung von Agitatoren“, während James’ Erfahrungen zeigen, dass Konvertiten in vielen Ländern lebensbedrohlich sind. Die Kirche ignoriert die Realität – und statt zu warnen, betet sie in Moscheen.

Der Fall Regensburg 2006 illustrierte dieses Verhalten: Als Benedikt XVI. den Islam als „Schwertreligion“ bezeichnete, reagierte die islamische Welt mit Gewalt. Kirchen brannten, Kreuze wurden zertreten – und der Papst entschuldigte sich.

James warnt, dass Europa sich selbst zerstört, solange Politik und Kirche die Macht des Islam unterschätzen oder schönreden. Während Moslems Mädchen zwangsverheiraten und Christen verfolgen, bleibt die Kirche stumm. Ihre Frage ist bitter: Wenn der Vikar Christi nicht für seine Anhänger einsteht – wer dann? Die Antwort lautet: Niemand.

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