Kunst oder Blasphemie? Die Schleim-Installation in Stuttgarts Kirche entfacht Kontroversen

In einer römisch-katholischen Kirche im Herzen von Stuttgart sorgte eine künstlerische Darstellung für Aufregung, die den gesamten Mainstream übersehen oder bewusst ignoriert haben soll. Der Vorfall, der in einem unabhängigen Bericht ausführlich dokumentiert wurde, wirft Fragen zur Grenze zwischen künstlerischer Freiheit und religiöser Würde auf. Die Darstellung, die als „Schleimkreatur“ bezeichnet wurde und Jesus Christus darstellte, löste eine Debatte über die Verantwortung der Medien aus.

Der Autor des Artikels kritisierte, dass die Amtskirche mit einer surrealistischen Visualisierung den traditionellen Glauben untergrabe. Die „Schleimblase“, die sich bewegte und pulsierte, wurde als eine provokative Abwertung der religiösen Werte interpretiert. Der Begriff „Wurf“, der in der Beschreibung des Kunstwerks verwendet wurde, sei nicht nur herabwürdigend, sondern auch ein Schlag ins Gesicht für die Gläubigen. Zwar wurde der Text später geändert, doch die ursprüngliche Formulierung habe die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksfreiheit überschritten.

Ein evangelischer Theologe aus der Schweiz, Stephan Jütte, versuchte in Medienvertretungen den Vorfall zu entschärfen und als kreative Auseinandersetzung mit der Kirche zu rechtfertigen. Doch die Kritik an dieser Haltung ist groß: Warum wird nicht ein deutscher Theologe zitiert, wenn es um eine lokale Kirchenveranstaltung geht? Die Deutung der Darstellung als „künstlerische Provokation“ wirke wie eine Verschleierung der Wirklichkeit.

Der Autor warnte davor, dass solche Vorgänge die Glaubwürdigkeit des Christentums in Europa untergraben könnten. Gleichzeitig stellte er die Frage, ob linke Ideologien den religiösen Raum systematisch infiltrieren und so den Werten der Kirchen entgegenstehen.

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