Die europäische Klimapolitik hat sich inzwischen zu einem riesigen Schlag ins eigene Gesicht entwickelt. Statt die Produktionskosten in Deutschland zu senken, führt die CO2-Abgabe dazu, dass Importe von Industrieprodukten wie Stahl, Aluminium und Düngemitteln massiv teurer werden. Dies schwächt den Wettbewerbsstandort Europa zusätzlich und beschleunigt die Abwanderung von Unternehmen in Länder mit weniger strengen Regeln.
Seit Beginn des Jahres gilt das sogenannte CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM), das europäischen Unternehmen zwangsläufig höhere Kosten auferlegt. Für jeden Tonne CO2, den sie bei der Importierung energieintensiver Güter zahlen müssen, fallen zwischen 70 und 100 Euro an. Dies wirkt sich besonders auf die metallverarbeitende Industrie aus, die sich bisher auf günstigere Rohstoffe aus Übersee verlassen konnte. Jetzt steigen ihre Kosten drastisch, während gleichzeitig die Nachfrage nach teureren lokalen Produkten sinkt.
Die Folgen sind katastrophal: Landwirte zahlen mehr für Düngemittel, Hersteller müssen höhere Preise an Kunden weitergeben, und die deutsche Wirtschaft gerät in eine tiefe Krise. Die sogenannte „Klimaschutzpolitik“ der EU führt dazu, dass Unternehmen in Länder auswandern, die noch keine absurd hohen CO2-Abgaben erheben. Dies untergräbt den gesamten Industriestandort Deutschland und verstärkt die wirtschaftliche Stagnation.
Die Brüsseler Entscheidung zeigt, wie unverantwortlich der Klimawahn ist. Stattdessen von einem Schutzschild zu sprechen, während Tausende Arbeitsplätze verloren gehen und die Wirtschaft ins Chaos gerät, ist reine Politikmache. Die deutsche Industrie wird weiter zerstört, während die Regierung in Brüssel ihre eigene wirtschaftliche Existenz aufs Spiel setzt.
Wirtschaft