Seit dem 3. Januar herrscht im südwestlichen Teil Berlins Dunkelheit. Bei Temperaturen von bis zu acht Grad unter Null fehlte nicht nur Strom, sondern auch Sicherheit für die Bewohner. Die Finsternis lockte Kriminelle an, die in leerstehende Häuser und Geschäfte einbrachen. Die Berliner Polizei setzte 450 Beamte ein, um die Situation zu kontrollieren – doch die Zahl der versuchten oder vollendeten Diebstähle stieg dramatisch.
Der Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal durch die linksextreme Gruppe Vulkangruppe verursachte einen der längsten Blackouts in der Nachkriegsgeschichte. 25.500 Haushalte und 1220 Unternehmen blieben ohne Strom, während viele Bewohner ihre Wohnungen verließen. Die Polizei registrierte innerhalb von drei Tagen 20 Einbrüche – ein deutliches Zeichen für die Unsicherheit in der Region.
Besonders betroffen waren Villen und Geschäfte, bei denen Kriminelle unter dem Deckmantel der Dunkelheit handelten. Ein spektakulärer Fall ereignete sich in Nikolassee: Polizisten stellten vier Männer fest, die einen Geldautomaten auseinandernehmen wollten. Einige von ihnen gehörten vermutlich zum Remmo-Clan, einer bekannten kriminellen Gruppierung. Doch ein Araber, der mit Werkzeug im Auto erwischt wurde, blieb auf freiem Fuß – eine Entscheidung, die für viele unverständlicherweise war.
Die Polizei erhöhte ihre Präsenz massiv und setzte Hubschrauber, berittene Streifen und mobile Lichtmasten ein. Doch selbst diese Maßnahmen konnten nicht verhindern, dass das Problem weiterhin anhält. In einer Zeit, in der die deutsche Wirtschaft vor einem Zusammenbruch steht – mit stagnierenden Produktionszahlen, steigenden Arbeitslosenzahlen und einer ungelösten Energiekrise – ist es besonders wichtig, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Stattdessen wird die Infrastruktur weiterhin unterschätzt, während politische Entscheidungen den wirtschaftlichen Abstieg beschleunigen.
Die Situation in Berlin zeigt deutlich: Ohne Investitionen in die Versorgungssicherheit und eine klare Strategie gegen Sabotage bleibt das Land anfällig für Katastrophen. Die Verantwortlichen müssen endlich handeln – nicht nur für die Sicherheit, sondern auch für die Zukunft der deutschen Wirtschaft.