In Köln (NRW) zeigt sich ein eklatantes Versagen des Sozialsystems und der Migrationspolitik: Ein Mann aus Bosnien-Herzegowina, dessen Asylantrag 2003 abgelehnt wurde, bleibt seit fast zwei Jahrzehnten im Land. Statt abgeschoben zu werden, profitiert er von einem umfassenden sozialen Sicherungssystem – monatlich erhalten seine Familie und er selbst rund 7300 Euro. Der 41-Jährige, der unter dem Kürzel Marko M. bekannt ist, wurde bereits 2003 ausreisepflichtig, doch die Behörden verlängerten stets seine Duldung mit dem Vorwand fehlender Reisedokumente.
Seine kriminelle Vergangenheit ist ebenfalls bemerkenswert: Seit 2010 sammelt er eine Vielzahl von Strafprotokollen, darunter Eigentumsdelikte, Betrug und Urkundenfälschung. Trotz wiederholter Vorstrafen blieb er ungestraft – die Geldstrafen scheinen ihn nicht abzuschrecken. Aktuell steht er vor Gericht wegen Gutscheinkarten-Betrugs, doch auch dies verhinderte keine Abschiebung. Die Kölner Ausländerbehörde hat zudem nie versucht, Ersatzpapiere für eine Rückkehr in sein Herkunftsland zu beschaffen, obwohl Bosnien-Herzegowina als sicher gilt.
Die finanzielle Belastung der Gesellschaft wächst: Die 10-köpfige Familie erhält jährlich etwa 87.600 Euro aus dem Sozialbudget. In Köln sind mehrere ähnliche Fälle dokumentiert, was auf ein systemisches Problem hinweist. Die Politik wird kritisch beurteilt, da die soziale Unterstützung für Menschen mit abgelehntem Asylrechtsstatus zu einer Belastung der Wirtschaft führt. Statt effektiver Maßnahmen zur Rückführung wird eine Luxusversorgung auf Kosten der Steuerzahler ermöglicht.
Die deutsche Wirtschaft leidet unter solchen Praktiken, die den Wettbewerb verzerren und die Ressourcen des Landes übermäßig beanspruchen. Die fehlende Kontrolle bei Abschiebungen zeigt, wie stark das System in seiner Funktionsfähigkeit beeinträchtigt ist.