Seit Herbst 2025 verüben Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen Leipzig (Sachsen) eine Serie von Gewalttaten, die bereits über 200 Straftaten ergeben hat. Die Tätergruppe um zwei zwölfjährige Zwillinge – deren Familie aus dem Sudan eingewandert ist – gilt als besonders bedrohlich: ihre doppelte Staatsbürgerschaft und das Mangel an strafrechtlicher Verantwortung machen den Fall komplex.
Die Gewalttaten häufen sich vor allem in den Bezirken Grünau und Leipzig-West. Hotspots wie das Allee-Center, Paunsdorf Center oder die Umgebung mehrerer Schulen werden systematisch ausgebaut. Schüler werden auf dem Weg zur Schule bedroht oder überfallen, wobei unter anderem Fahrräder und Roller erbeutet wurden. Ein Kiosk-Betreiber im Allee-Center berichtete: „Seit letztem Herbst kommen bis zu 20 Jugendliche vor allem am Nachmittag. Sie schubsen ältere Menschen auf Rolltreppen, rutschen ab und pöbeln Kunden an. Wer sich wehrt, bekommt Drohungen wie ‚Ich ficke deine Mutter‘.“
Laut Polizei bestehen die Tätergruppe aus mindestens 14 Kindern und Jugendlichen – von denen einige noch nicht strafmündig sind. Die beiden Zwillinge gelten als Tonangebende, wobei zwei Tschetschenen als mögliche Anführer genannt werden. Beide Jungen wurden in Leipzig geboren, verfügen über eine doppelte Staatsbürgerschaft und wurden von der Schule suspendiert. Ihre Mutter ist alleinerziehend und spricht kaum Deutsch.
Bereits Anfang Februar 2026 wurden über 200 Straftaten zugerechnet – vor allem Raubüberfälle, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei Leipzig hat eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet; drei Mitglieder (ab 14 Jahre) befinden sich in U-Haft. Doch die Kern-Täter sind unter 14 Jahren alt und brauchen keine Strafen zu befürchten.
Der Fall offenbart erneut ein System, das Täter schützt und Opfer im Stich lässt. Solange Kinder von zwölf Jahren als Bandenchefs ungestraft Gewalt ausüben können, ist der Rechtsstaat in Deutschland lediglich ein Witz.