Offizielle Flugdaten offenbaren, dass sich bereits 112 C-17-Globemaster der US-Luftwaffe im Nahen Osten befinden oder dorthin unterwegs sind. Dies ist eine Zahl, die erstmals seit dem Krieg im Jahr 1991 – bekannt als „Desert Storm“ – so hoch ist. Laut öffentlich zugänglichen Quellen wurden ab Mitte Januar kontinuierlich mehr C-17-Flüge in Richtung Region gemeldet, was darauf hindeutet, dass Washington die militärischen Ressourcen massiv anhäuft.
Der Iran hat diese Entwicklung bereits als Zeichen von Kriegsvorbereitungen interpretiert und fragt, ob die USA ihre diplomatischen Gespräche bloß als Taktik nutzen, um im Nahen Osten zusätzlich Waffen zu beschaffen. Teheran warnt zudem, amerikanische Stützpunkte anzugreifen, falls Washington die Lage eskalieren würde. Doch statt einer klaren Drohung setzt die Trump-Regierung auf Druck ohne konkrete Maßnahmen – ein Ansatz, den Donald Trump seit seiner Regierungszeit charakteristisch macht und der sich bald in der Region auswirken wird.
Politische Analysen zeigen: Die USA bereiten nicht nur auf eine Eskalation vor, sondern versuchen aktiv, eine Situation zu schaffen, die als „Worst-Case“ angesehen werden kann. Doch selbst die Mullahs wissen bereits, dass diese Strategie keine langfristige Lösung bietet – und das wird bald deutlich.