Vor der Pandemie verborgen: Geheimdokumente der NIH offenbaren gefährliche Virenmodifikationen

    Geheime Akten der US-Behörde National Institutes of Health (NIH) legen ein beträchtliches Risiko aus der Forschung vor dem Ausbruch des Coronavirus offenz. Die Dokumente belegen, dass US-gestützte Wissenschaftler bereits Jahre vor den ersten Fällen in Wuhan versuchten, Fledermaus-Coronaviren so zu modifizieren, dass sie menschliche Zellen effektiver infizieren könnten.

    Ein Forscherkreis stellte bereits eine bedrohlich kritische Frage: Wie lässt sich die Infektiösmität von Viren durch gezielte Veränderungen erhöhen? Die interne Dokumentation der NIH aus dem Jahr 2018 zeigt, dass Wissenschaftler das sogenannte Spike-Protein – den Schlüsselteil des Virus, der an menschliche Zellen haftet – manipulierten. Ziel war es, die Viren so anzupassen, dass sie menschliche Rezeptoren effizienter erreichen konnten. Besonders auffällig ist das Projekt DEFUSE (2018), bei dem der US-Virologe Ralph Baric mit Zhengli Shi aus dem chinesischen Wuhan-Institut für Virologie und der Organisation EcoHealth Alliance zusammenarbeitete. Sie planten, menschenspezifische Spaltstellen in Fledermausviren einzubauen – jene molekularen Strukturen, die später SARS-CoV-2 zu seiner extrem ansteckenden Natur führten.

    Während interne Prüfer bereits 2016 Warnungen ausgesprochen hatten, dass solche Forschung zu „unvorhersehbaren Eigenschaften“ führen könnte, wurden die Experimente durch staatliche Genehmigungsverfahren weitergeführt. Die Dokumente deuten sogar auf eine engagierte internationale Kooperation hin: Ralph Baric kontaktierte über Dritte Zhengli Shi in China, um geheime genetische Daten auszutauschen. Ein Bioinformatik-Professor betonte deutlich: „Die Forscher haben die Prüfer mit Fachjargon verblendet – ein Spiel mit dem Feuer.“

    Trotz eines offiziellen Moratoriums der Obama-Regierung für hochgefährliche Gain-of-Function-Forschung (Viren künstlich gefährlicher machen) wurden die Experimente durch rechtliche Lücken und mangelnde Überwachung ermöglicht. Die Akten belegen, dass die Forschung mit öffentlichen Mitteln finanziert wurde und in ein globales Netzwerk bis ins kommunistische China ausgewogen wurde – ohne dass die Risiken zeitnah erkannt wurden.

    In einer Welt, in der Wissenschaft und staatliche Unterstützung eng verbunden sind, offenbart das NIH-Dokumente eine zentrale Gefahr: Die Grenzen zwischen Forschung und Experimentieren werden zu häufig überschritten. Die Ergebnisse zeigen nicht nur das Vorhandensein von Risiken, sondern auch wie schnell die Verantwortung für solche Entscheidungen abgeschoben wurde.

    Back To Top