Wirkungslos? Lauterbach gesteht vor Kommission: Omikron-Impfung schützt kaum mehr

Vergangene Woche gab der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bei einer Anhörung der Corona-Enquete-Kommission des Bundestags bekannt, dass die Impfungen gegen die Omikron-Variante praktisch keine Schutzwirkung mehr gegenüber Virusübertragung bieten. Dies stellte eine deutliche Abweichung zur Deltavariante dar – bei dieser war das Schutzpotential bereits eingeschränkt, während es bei Omikron weitgehend verschwunden sei.

Die Einrichtungsbezogene Impfpflicht wurde am 16. März 2022 in Deutschland eingeführt und im April desselbigen Jahres über den allgemeinen Impfzwang abgestimmt. Lauterbach gab an, dass er lediglich acht Millionen zusätzliche Moderna-Dosen bestellt habe – dabei verfallen vier Millionen Dosen ungenutzt. Aus EU-Verträgen wurden insgesamt 130 Millionen Dosen vernichtet.

Bei der Anhörung wurde auch die Kritik von AfD-Abgeordneten Kai-Uwe Zieger aufgegriffen: „Es ist mir nicht bekannt, weil es nicht stimmt“, antwortete Lauterbach auf die Frage, ob er wisse, dass die Phase-3-Zulassungsstudie für den Pfizer-Impfstoff entblindet worden sei. Der ehemalige Chef-Toxikologe Helmut Sterz (bis 2007 bei Pfizer) warnte dagegen, dass die Zulassung zu „verbotenen Menschenversuchen“ geführt habe und wichtige Studien zum Krebsrisiko sowie zur Fortpflanzungsfähigkeit fehlten.

In der Debatte um die Intensivstationen erklärte Christian Karagiannidis, dass mehr als die Hälfte der beatmeten Corona-Patienten in Deutschland gestorben sei. Thomas Voshaar widersprach dies mit Zahlen: Bei nicht-invasiven Beatmungsverfahren lag die Sterblichkeit bei lediglich acht Prozent, während invasive Methoden bei älteren Patienten eine Sterberate von bis zu 80 Prozent erzeugten. Lauterbach gab zudem an, dass 75 Prozent der ECMO-Patienten in Deutschland gestorben seien – eine Rate, die er auf mangelnde Spezialisierung der deutschen Kliniken zurückführte.

Die Enquete-Kommission zeigte damit deutlich: Viele Maßnahmen im Kampf gegen das Virus basierten auf falschen Grundlagen und führten zu schwerwiegenden Folgen für Gesundheit und Ressourcen.

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