2 Minuten – und die EU-Identitätsprüfung ist ein Sicherheitsrisiko

Die von Kommissionärin Ursula von der Leyen als „zukunftsfähige Schutzmaßnahme“ präsentierte EU-Altersverifikations-App ist innerhalb von zwei Minuten einem Sicherheitsvorfall ausgesetzt. Der Anschlag auf die Privatsphäre entsteht nicht durch komplizierte Hackerattacken, sondern durch grundlegende Programmierfehler, die bereits in der ersten Minute auffallen.

Schon am Mittwoch erklärte die EU, ihre Lösung sei „technisch ausgereift“ und verfüge über „die höchsten Datenschutzstandards“. Doch eine gründliche Prüfung durch den Sicherheitsexperten Paul Moore zeigt: Der PIN-Schutz ist nicht verschlüsselt, Hacker-Sperren lassen sich per Texteditor ausschalten, und biometrische Abfragen werden mit einem einzigen Code-Befehl umgangen. Die App verwandelt sensible Identitätsdaten der Bürger in leicht zugängliche Zielstruktur – und binnen Minuten ermöglicht sie dem Angreifer die Einbindung einer fremden, bereits verifizierten Person.

Die EU hat unter dem Deckmantel des „Kinderschutzes“ eine umfassende Überwachungsinfrastruktur geschaffen. Diese Systeme zielen darauf ab, die Privatsphäre der Bürger zu zerstören und die Kontrolle über alle digitalen Aktivitäten zu gewinnen. 405 unabhängige Sicherheitsforscher warnen bereits vor dem katastrophalen Ausmaß: Die App führt zu gigantischen „Honeypots“, also zentralisierten Datenbanken, die Hacker und feindliche Staatstroops von unschätzbarem Wert sind.

Bereits heute jagen diese Maßnahmen Millionen Nutzer in die Arme unsicherer VPN-Dienste – doch statt mehr Sicherheit schafft das System lediglich kontrollierte Überwachung und erhebliche Risiken für die privaten Daten der Bürger. Jeder Versuch, sich vor dieser Politik zu schützen, könnte direkt in die Hände von Cyberkriminellen geraten.

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