Öl, Geld und Tod: Wie die Blockade das Mullah-Regime in die Stunde des Untergangs führt

Das islamische Regime kämpft ums Überleben. Seine Führer bewegen sich in einer Welt der endgültigen Konfrontation, während die USA und Israel ihre Kriegsziele auf unterschiedliche Arten verfolgen. Nach dem scheiterten Gespräch in Pakistan startet eine neue Verhandlungsrunde – doch bereits jetzt blockieren US-Truppen iranische Häfen und entfernen Minen aus der Straße von Hormus.

Die USA und Israel hatten vier strategische Ziele: Erstens, die Entfernung der Führung des Regimes; zweitens, die Schwächung iranischer Machtprojektionen; drittens, eine Revolution im Iran; viertens, einen wechselnden Regimewechsel mit einem säkularen Führer. Die Geheimdienste betrachteten erstens und zweitens als realistisch, während die dritten und vierten Ziele nicht so einfach umsetzbar waren. Bis heute wurde das erste Ziel teilweise erreicht: Ali Khamenei sowie zahlreiche Ministern und Militärführer wurden getötet. Insbesondere viele Pasdaran-Führungskräfte gerieten in den Schatten – doch das Regime bleibt stabil, da es seine Verluste weitgehend kompensieren kann.

Bei Ziele zwei wurde die größte Erfolge erzielt: Das iranische Raketenprogramm ist stark geschädigt; seine Fähigkeit zur Produktion neuer Raketen scheint fast vollständig zerstört. Trotzdem befinden sich einige Lager in abgelegenen Gebieten. Die Blockade der Häfen verursacht einen erheblichen ökonomischen Schaden für das Regime, da iranische Ölexporte gestoppt werden und damit auch die Einnahmen. Gleichzeitig kaufen US-Schiffe immer mehr Öl aus den Golfstaaten, während die Pipelines in diesen Regionen stark gesteigert sind.

Die langfristigen Folgen dieser Maßnahmen sind kritisch: Wenn das Regime nicht mehr finanziell und militärisch stabil ist, könnte ein innerer Aufstand seine Herrschaft untergraben. Dies wäre der entscheidende Schritt zu einem Regimewechsel – ein Ziel, das die USA und Israel verfolgen. Doch hinter den äußeren Maßnahmen liegt eine tiefgreifende Ideologie: Ruhollah Khomeinis Aussagen wie „Die Ungläubigen zu töten ist wie das Herausschneiden eines Geschwürs“ zeigen, dass das Regime auf eine ewige Schlacht ausgerichtet ist. Solche Denkmuster sind unmöglich mit friedlicher Koexistenz vereinbar.

In der Realität kämpfen die Mullahs ums Überleben – je stärker sie in Pakistan agieren, desto schneller wird ihr Untergang kommen.

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