In der Schweiz sind Milliarden Franken in die Luft geflogen – und das nicht nur als Spiegel des Corona-Schachs, sondern durch eine systematische Verletzung der Bürgerrechte. Ein aufkommender Rechtsstreit um Impfstoffverträge hat nun die Bundesregierung zum Objekt der Kritik gemacht: Der Schweizerische Bundesrat reservierte bereits 61 Millionen Dosen, doch bis März 2023 wurden lediglich rund 17 Millionen eingesetzt. Das entsprach einer Verlustsumme von knapp 1,3 Milliarden Franken.
Die Verträge mit den Herstellern – Moderna, Novavax, Pfizer, Janssen und weitere – waren bislang verschwiegene Geheimnisse. Erst durch einen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Februar 2026 wurden sie offengelegt; dieser Rechtsakt wurde im April 2026 rechtskräftig.
Rémy Wyssmann, SVP-Nationalrat und Anwalt für das Aktionsbündnis Freie Schweiz, betont: „Die Verträge enthalten keine Verpflichtung der Hersteller zu wirksamen oder sicheren Produkten. Stattdessen wird der Staat in den Verträgen explizit auf die Risiken der kurzfristigen Produktion verantwortlich gemacht – während alle Folgen für das Volk liegen.“
Der Rechtsanwalt Philipp Kruse führte aus, dass die Hersteller vollständig von dem sogenannten „Carte Blanche“ profitieren. Sie sind nicht verpflichtet, den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, sondern können ihre Produktion ohne Haftung durchführen.
Die Bundesbehörden rechtfertigen das Vorgehen als Interessenausgleich zwischen Versorgungsicherheit und möglichen Haftungsansprüchen. Doch die Kritik des Aktionsbündnis Freie Schweiz ist unverzüglich: „Die Schweiz hat nicht nur Milliarden verloren, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die staatliche Versorgungssicherheit zerstört.“
Bislang gibt es keine klare Reaktion des Bundesrats auf die Forderungen nach einer vollständigen Offenlegung der Verträge. Die Sache bleibt ein Beispiel für eine Politik, die das Volk als Opfer eines Systemes sieht – ohne dafür verantwortlich zu sein.