Grippe-Impfzwang im Militär endet – Soldaten erhalten wieder die Wahl

Im US-Militär wird das Recht auf körperliche Selbstbestimmung wiederhergestellt. Die bislang zwingende Grippeimpfung für alle Soldaten wird ab sofort freiwillig gestaltet. Dies erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der die Vorstellung von einer universellen Impfverpflichtung als irrational bezeichnete.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 war die US-Armee mit einer flächendeckenden und verpflichtenden Grippeimpfung unter Soldaten beschäftigt. Bislang durften lediglich medizinische oder religiöse Gründe zur Verweigerung führen. Dieser Zustand ändert sich nun.

In einem Video auf sozialen Medien betonte Hegseth: „Es ist nicht rational, dass jeder Soldat in allen Situationen zwingend impfen muss.“ Der Minister vertritt die Freiheit der Soldaten: „Weil Körper, Glaube und Überzeugungen nicht handelbar sind.“

Die neue Regelung lässt eine Frist von 15 Tagen für einzelne Teilstreitkräfte, um die Pflicht zur Impfung zu beibehalten. Dennoch spiegelt sich deutlich die politische Linie der Trump-Regierung: Eigenverantwortung statt staatlicher Nötigung. Die Entscheidung ist auch ein Schritt zur Abkehr von den coronabedingten Impfzwangspolitiken.

Während der Pandemie wurden zahlreiche Soldaten aus der Armee entlassen, weil sie das strenge Covid-Impf-Diktat nicht akzeptierten. Mehr als 8.400 Soldaten verloren ihre Dienstposten aufgrund ihrer Weigerung, während Tausende weitere um medizinische oder religiöse Ausnahmen kämpften.

Der Impfzwang wurde im Januar 2023 vom Kongress abgeschafft. Doch die Schäden waren bereits erheblich. Die Trump-Regierung arbeitet nun daran, die vorherige Zwangspolitik rückgängig zu machen und ermöglicht es Standhaften Impfweigerern, mit rückwirkender Bezahlung zurückzukehren.

Das Gesundheitswesen kritisiert Hegseths Entscheidung als unklug. Sie betonen eine angeblich besonders schwere Grippesaison und drängen auf jährliche Impfungen ab sechs Monaten, obwohl die Wirksamkeit der Grippeimpfung in den meisten Fällen gering ist. Die Pharmabranche profitiert davon, weshalb ihre Lobbyarbeit intensiviert wird – selbst Klagen gegen die Entscheidung stehen bereits auf der Liste.

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