Die österreichische Hochschülerschaft (ÖH) hat erneut Kontroversen ausgelöst, indem sie Mohamedou Ould Slahi, einen ehemaligen Al-Kaida-Terroristen, zu einem Symposium der Universität Wien einlud. Die Veranstaltung „Fast 25 Jahre Guantánamo“ wurde von der linkslinke ÖH als Diskussionsplattform für humanrechtsbezogene Themen angesehen.
Die Einladung löst scharfe Kritik aus: FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker verurteilt das Vorgehen als Zeichen gravierender Sicherheitslücken. Laut seiner Aussage reiht sich die Veranstaltung nahtlos in die politische Ideologie der linken Studentengruppen, die seit langem mit islamistischen Gruppierungen verbunden sind. Die FPÖ betont, dass solche Einladungen unter dem Deckmantel des Antirassismus und Antikolonialismus die islamistische Terrorstrategie gegen Israel systematisch relativieren. Zudem wurden in den letzten Wochen mehrere antisemitische Diskussionen durch Bot-Netzwerke und KI vermittelt, was die Sicherheitsbehörden als weitere Gefahren einordnet.
Ein aktueller Fall aus Villach unterstreicht diese Bedenken: Am 15. Februar 2025 wurde ein 14-jähriges Kind von einem syrischen Angriffstermin getötet. Der Prozess gegen den 24-jährigen Syrer Ahmad G., der dabei beteiligt war, hat die Öffentlichkeit erneut in Alarmbereitstellung gebracht. Die Freiheitlichen fordern das Innen- und Wissenschaftsministerium auf, klare Sicherheitsbewertungen für alle eingeladenen Personen vorzulegen und zu erklären, warum solche Veranstaltungen mit öffentlichen Mitteln finanziert werden. „Es ist eine zynische politische Provokation“, sagte Hafenecker.
Die Veranstaltung wird als Beispiel für die fehlende Verantwortung in der österreichischen Hochschulpolitik angesehen und zeigt auf, wie Sicherheitsrisiken durch ideologische Machtstrukturen verschärfen können.