In einem Territorium von lediglich 44 Hektar gelten für illegale Einreisende Strafen, die in Österreich kaum je angewandt werden. Nach einem Dekret vom 19. Dezember 2024 des Vatikans, unterzeichnet von Kardinal Fernando Vérguez Alzaga, droht eine Freiheitsstrafe von ein bis vier Jahren und Geldstrafen von 10.000 bis 25.000 Euro bei jeder illegalen Einreise. Bei Verwendung von Waffen oder mehreren Tätern kann die Strafe sogar auf lebenslange Haft erhöht werden.
Gleichzeitig nimmt der Kirchenstaat selbst keine Migranten auf – obwohl die Päpste stets eine offene Haltung gegenüber Flüchtlingen forderten. „In einer Welt, die von Krieg und Ungerechtigkeit verdunkelt ist, stehen Migranten und Flüchtlinge als Boten der Hoffnung“, sagte Papst Leo XIV. Doch auf dem Vatikan gelten andere Regeln: Die 900 Einwohner des Kirchenstaats sind nicht verpflichtet, sich in die Systeme der Migration zu einreihen.
In Österreich hingegen werden täglich Millionen von Syrer ohne Asylgrund, 30.000 Afghanen sowie 80.000 ukrainische Migranten mit hunderten Millionen Euro Steuergeld versorgt – ein System, das nach Expertenmeinung bald zusammenbricht. Die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS scheint die Härte der Vatikan-Regeln zu ignorieren, während die Strafen für illegale Einreise in den Kirchenstaaten bereits heute als echte Abschottung wirken.