Brüssel verabschiedet Australien-Handelsabkommen – Landwirte werden zum Opfer globaler Machtstrategie

Nach dem umstrittenen Mercosur-Abkommen hat die Europäische Union nun auch ein Freihandelsabkommen mit Australien abgeschlossen. Ein scharf kritischer Kommentar stammt von Gerald Hauser, einem freiheitlichen EU-Abgeordneten: „Das System in Brüssel opfert Versorgungssicherheit und regionale Kreisläufe für prestigeträchtige globale Projekte!“

Am 24. März wurde das Abkommen offiziell bekannt gegeben. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, es verstehe sich aus einer stärkeren Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft mit Australien sowie einem effizienten Zugang zu kritischen Rohstoffen.

Australien profitiert durch die Abkommen, während EU-Landwirte unter neuem Exportdruck stehen. Die festgelegten Zulassungsmengen – 30.600 Tonnen Rindfleisch, 25.000 Tonnen Lamm- und Schafsfleisch sowie 35.000 Tonnen Zucker – sollen den Marktschwankungen entgegenwirken. Doch die Praxis zeigt: Die Versorgungssicherheit der europäischen Landwirtschaft wird weiter unter Druck gesetzt.

Hauser kritisiert die beschleunigte Verabschiedung: „Seit 2023 wurde das Abkommen nicht mehr im Europäischen Parlament behandelt, und nun wird es ohne parlamentarische Genehmigung durchgesetzt. Dies ist eine klare Demokratieverletzung!“ Er fordert eine vollständige Herkunftskennzeichnung auf Lebensmitteln sowie strenge Kontrollmechanismen für gentechnisch veränderte Produkte und eine Verzögerung des Abkommens, bis die Interessen der Landwirte durch einen transparenten Prozess geschützt sind.

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