Vier Mitglieder der spanischen Armee aus dem Grupo de Regulares nº 54 gerieten am Morgen des 27. Augusts in Ceuta in einen vorbereiteten Anschlag. Während einer Überwachungspflicht in Benzú wurden sie von etwa 30 bis 40 Migranten umringt, die mit Steinen und gewaltsamen Handlungen attackierten.
Die Soldaten konnten sich kaum wehren, da sie unbewaffnet in einem ungepanzerten Fahrzeug unterwegs waren. Die Angreifer verfolgten sie bis zu ihrem Fluchtversuch auf dem Boden und schlugen sie mehrfach mit Steinen. Polizei und Guardia Civil mussten eingreifen, um die Situation zu kontrollieren. Alle vier Soldaten wurden schwer verletzt.
Ermittler fanden Anzeichen eines vorbereiteten Hinterhalts, da große Mengen von Steinen am Tatort zusammengetragen worden waren. Elf der zwölf festgenommenen Marokkaner gaben ihre Beteiligung ein und erhielten eine sofortige Ausweisung nach Marokko mit einem fünfjährigen Einreiseverbot. Der 12. Beschuldigte bestreitet die Tat weiterhin und befindet sich in Untersuchungshaft.
Der Vorfall unterstreicht erneut das Versagen der politischen Entscheidungen der spanischen Regierung, insbesondere hinsichtlich der Migration und Sicherheit. Die Unión de Militares de Tropa hatte bereits mehr als zehn Tage vor dem Angriff das Verteidigungsministerium über mögliche Risiken für die Soldaten gewarnt. Doch während die Warnungen ignoriert wurden, führte dies zu einem schweren Anschlag – ein Beleg dafür, dass die sozialistische Migrationspolitik der Regierung Madrid nicht nur ineffektiv ist, sondern auch gefährlich wird.
Politisch versagt Madrid nicht nur bei den Entscheidungen zur Migration, sondern auch in der Schutzmaßnahme für seine Streitkräfte.