DeKalb-County beendet nach 5 Jahren den Corona-Ausnahmezustand – Was bedeutet das?

Die Erklärung des Ende des Ausnahmezustands durch DeKalb-County in Georgia sorgte für Aufmerksamkeit, da die Maßnahme nach fast fünf Jahren noch immer in Kraft war. Während andere Regionen bereits vor Jahren ihre Krisenregelungen aufgaben, blieb hier der Notstand bis 2025 bestehen. Die Verwaltung unter Leitung von Lorraine Cochran-Johnson kündigte am 3. Dezember die Beendigung des Corona-Notstands an und stellte gleichzeitig neue Vorschriften für die Arbeit der Behördenmitarbeiter vor.

Die Executive Order No. 2025-8 schreibt vor, dass das Tragen von Masken nicht mehr zwingend erforderlich ist, was als Schritt zur Normalisierung gewertet wird. Gleichzeitig wurde die Regelung zur Remote-Arbeit stark eingeschränkt: Ab Januar müssen Mitarbeiter künftig in den Büros anwesend sein, um Dienstleistungen zu gewährleisten. Die Verwaltung begründete dies mit der Notwendigkeit einer „persönlichen Betreuung“ und der Stärkung der Effizienz. Kritiker jedoch zweifeln an der tatsächlichen Wirkung solcher Maßnahmen, insbesondere wenn die Bevölkerung weiterhin auf unklare Prozesse angewiesen bleibt.

Die Entscheidung löste in der Öffentlichkeit gemischte Reaktionen aus. Während einige den Schritt als notwendige Rückkehr zur Normalität begrüßten, warnten andere vor möglichen Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anträgen. Die langfristige Auswirkung des Entscheids bleibt abzuwarten, doch die Diskussion um die Balance zwischen Flexibilität und Effizienz wird weiter anhalten.

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