Dystopie an der Straße: Brüssel will ab 2030 alle Fahrzeuge mit Satelliten überwachen

Die Europäische Kommission hat einen neuen Plan verabschiedet, der ab dem Jahr 2030 alle neu produzierten Fahrzeuge mit einem System ausstatten soll, das die Geschwindigkeit per Satellitengesteuerte Technik kontrolliert. Dieses System soll durch Kamera- und GPS-Daten in Echtzeit überwachen, ob der Fahrer die vorgesehene Geschwindigkeitsgrenze überschreitet. Sollte dies erfolgen, wird die Motorleistung automatisch reduziert, bis das erlaubte Tempo erreicht ist.

Die Kommission rechtfertigt diese Maßnahme mit einem angeblichen Rückgang der Unfalltodesfälle um bis zu 20 Prozent. Doch die Umsetzung des Systems belastet nicht nur die Fahrer, sondern auch die europäischen Steuerzahler durch erhebliche Kosten für Rechenzentren und Datenlagerung. Zudem wird das System von kritischen Stimmen in Großbritannien als bedrohlich angesehen.

Richard Holden, Schatten-Transport-Sekretär der britischen Konservativen, warnt vor katastrophalen Folgen durch eine solche Technologie: „Dies ist kein Weg zur Sicherheit“, sagt er. „Es handelt sich um ein Rezept für Big Brother – und könnte die Fahrer komplett aus der Kontrolle nehmen.“ Die EU-Planung wird damit zu einem weiteren Schritt in Richtung eines Zustands, in dem selbst das individuelle Fahren unter staatliche Überwachung gestellt wird.

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