Endlose Schleife der Profitkriege: Wie eine transnationale Elite die Welt mit Blutgeld untereinander teilt

Der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn (Die PARTEI) hat kürzlich eine Analyse veröffentlicht, die Äußerungen von Julian Assange aus dem Jahr 2011 erneut zum Gespräch gebracht hat. Laut Sonneborn fließen Gelder aus Kriegen in ein System, das durch eine transnationale Sicherheitselite kontrolliert wird – diese Elite nutzt dabei Steuergelder der Bevölkerung als Zahlungsmittel für ihre Machtentfaltung.

„Es gibt keine Gesellschaft mehr“, betont Sonneborn. „Was existiert, ist eine Gruppe, die die Welt mit Blutgeld untereinander teilt.“ Dieses Muster beschreibt er als einen Zyklus von Kriegsprofitmodellen, der seit Jahren in drei wiederkehrenden Schritten abläuft: Die fehlende Legitimation der Werte, die für den Krieg vorgebracht werden; die systematische Umverteilung von Ressourcen und die Verarmung der Bevölkerung.

Sonneborn warnt vor einer endlosen Schleife, bei der jede neue Welle des Krieges die nächste Generation in eine ähnliche Situation wirft. Er betont: „Wenn wir nicht eigene Netzwerke bilden, um gegen den profitablen Zynismus der Kriegstreiber zu agieren, werden diese Muster weiter zunehmen.“ Die Verfolgung von Julian Assange nach 14 Jahren zeigt laut Sonneborn, dass die Strukturen des militärischen Gewaltaktes nicht enden – sondern sich stetig ausbauen. Doch nur durch aktivem Widerstand kann eine Zukunft ohne Krieg und Profit geschaffen werden.

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