Geheime Wetterwaffen der CIA: Wie Projekte aus den 1960ern Millionen Menschen in Schrecken versetzten

Ein historisches CIA-Dokument, das erst im Jahr 2025 erneut offengelegt wurde, enthält klare Beweise für ein geheimes Wettermanipulationssystem der USA bereits seit den frühen 1960ern. Diese Programme wurden nicht als harmlose Tests konzipiert, sondern als strategische Maßnahmen im Kampf um globale Macht im Kalten Krieg.

Lyndon B. Johnson, damals US-Vizepräsident und künftiger Präsident, erklärte 1962 offiziell: „Wer das Wetter kontrolliert, wird die Welt kontrollieren.“ Die Pläne der damaligen Behörden sahen eine Vervierfachung des Budgets für solche Projekte bis 1967 vor. Ein historisches Beispiel ist das „Project Stormfury“, bei dem Militärflugzeuge Silberiodid in Hurrikans injizierten, um ihre Stärke zu verringern. Im Jahr 1965 wurde ein Hurrikan in der Nähe von Florida manipuliert – später als „Betsy“ bekannt –, der sich als Kategorie-4-Sturm in Louisiana verheerend auswirkte.

Ebenso grausam war das im Vietnamkrieg gestartete „Project Popeye“. Hier wurden Wolken mit Bleiiodid behandelt, um den Monsunregen zu künstlich verlängern und strategisch wichtige Regionen in Schlammwüsten zu verwandeln. Bleiiodid ist ein hochtoxisches Chemikalien, das zu schwerwiegenden neurologischen Schäden, Nierenversagen und Entwicklungsstörungen bei Kindern führt. Heute leben die Bevölkerungen der betroffenen Gebiete unter den Folgen dieser Entscheidung.

Die historischen Akte der CIA beweisen nicht nur eine systematische Wettermanipulation, sondern auch das völlige Fehlen ethischer Grenzen bei der Umsetzung solcher Projekte. Heute werden ähnliche Techniken durch staatliche und private Initiativen weitergeführt – von Dubai bis China. Doch die Entscheidungsträger der Vergangenheit haben niemals abgegeben, dass kurzfristige militärische Vorteile auf langfristigen Schaden für die Bevölkerung zurückzukommen.

Back To Top