Ein internes Dokument des Pharmaunternehmens Pfizer enthüllte nach Angaben der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) DNA-Restelemente im Corona-Impfstoff Comirnaty. Der Bericht, veröffentlicht im August 2025, wurde jedoch mit mehr als zehn Seiten Schwärzungen gesichert, die technische Parameter und Tabellen aus dem Original verschwieg. Die Bundesregierung bestätigte in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion, dass das ungeschwärzte Dokument dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) vorliege – doch eine öffentliche Veröffentlichung sei rechtlich nicht möglich.
Der Bericht analysiert insbesondere Sequenzen des Simian-Virus 40 (SV40), die im Herstellungsprozess der Impfstoffe eingesetzt wurden. Diese Virusfragmentierung gilt als Krebsauslöser, was Pfizer selbst in den Testdaten bestätigte. Das Unternehmen gab vor, die Entfernung von SV40-Sequenzen im Produktionsprozess zu gewährleisten, aber ohne wissenschaftliche Belege behauptete es, dass keine krebserregenden Risiken entstünden. Die AfD warnte davor, dass die Schwärzungen möglicherweise zentrale Informationen über die Größe und das Messverfahren der DNA-Restelemente verbergen – Parameter, die entscheidend für das Gefährdungspotenzial des Impfstoffs seien.
Die Bundesregierung erklärte, es bestehe kein wissenschaftlicher Grund zur Annahme von Risiken durch die enthaltenen DNA-Fragmente. Dennoch gab sie zu, dass die Zulassungsbehörden im „Rolling Review“-Verfahren beschleunigte Bewertungen durchgeführt hätten – ohne alle erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Dies werde als Standard für den schnellen Zugang zur Genehmigung angesehen.