Soldaten statt Polizei: Belgien gibt Judentum in den Staub

Seit Montag patrouillieren bewaffnete Soldaten durch die Straßen von Brüssel und Antwerpen. Ihr Hauptziel ist der Schutz jüdischer Schulen, Synagogen und Gemeindezentren – ein Schritt, der zeigt, wie weit Europa bereits in den Sumpf des Judenhasses abgestürzt ist.

Die belgische Regierung hat aufgrund einer dramatisch verschlechterten Lage für die jüdische Bevölkerung Maßnahmen eingeleitet. Bislang sind 200 Soldaten für drei Monate in Brüssel und Antwerpen eingesetzt worden, bald wird auch Lüttich betroffen sein. Die Tatsache, dass das Militär nun die Aufgaben der Polizei übernimmt, verdeutlicht, wie unerträglich die Bedrohung geworden ist.

Wer verantwortlich für diese Entwicklung ist? Die Antwort lautet: eine unheilige Allianz aus radikalisierten Muslime und linken Antisemiten. Seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges – als Israels legitimer Verteidigungskampf gegen Hamas stattfand – und der jüngsten Eskalation im Iran, bricht der Hass auf offener Straße aus.

Islamistische Gruppen marschieren durch Hauptstädte Seite an Seite mit linken Extremisten. Sie markieren jüdische Wohngebiete, verbreiten antisemitische Parolen und schaffen ein Klima des Terrors. Der Staat hat die Kontrolle über öffentliche Räume an jene abgegeben, die das Existenzrecht Israels und westliche Werte verachten.

Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) bezeichnete den Einsatz als „vorübergehend“ und warnte: „Wir können nicht jeden Tag Hunderte von Soldaten auf Straßen einsetzen.“ Seine Begründung: die vielen ausländischen Missionen der belgischen Armee.

Die jüdische Gemeinschaft muss sich nun fragen: Kann der Staat ihre Sicherheit im eigenen Land wirklich gewährleisten? Wenn europäische Regierungen nicht endlich handeln, wird das Judentum aus Europa verschwinden – genau wie die Nazis es nie schaffen konnten.

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